ELISABETHFEHN - Über 125 Jahre ist Elisabethfehn alt. Der Ort zieht sich über 15 Kilometer am Elisabethfehnkanal entlang und hat rund 3500 Einwohner. „40 Jahre der Ortschaft hat auch maßgeblich der Orts- und Verschönerungsverein mitgeprägt“, meinte OVE-Geschäftsführer Ludwig Juknat am Sonntag vor den Gästen in der Teestube des Moor- und Fehnmusuems. Dort feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen.
Unter den Gästen befand sich das letzte lebende Gründungsmitglied, Dr. Gustav Schünemann, der „Motor des Vereins“ und „Vater“ des Moor- und Fehnmuseum. In den 40 Jahren war Dr. Schünemann 33 Jahre lang der Vereinsgeschäftsführer. „Ohne den Gründungsvorsitzenden wäre in Elisabethfehn vieles nicht gewesen, was man heute als selbstverständlich ansieht“, meinte Juknat. Die Liebe zur Heimat und die Besinnung auf die eigenen Wurzeln und die Kultur habe Dr. Schünemann gefördert und unschätzbare Verdienste um die Entwicklung des Ortes errungen. „Ob es die Sanierung der Torfkoksfabrik, die drohende Zuschüttung des Kanals oder die fehlenden Straßennamen im Ort waren. Der Protest gegen den Bombenabwurfplatz im Westermoor, der Beginn des Ausbau des Campingplatzes oder der Erhalt des Brückenensembles in Dreibrücken: der OVE hat sich in seiner Vergangenheit für viele Dinge eingesetzt, die die Menschen sehr interessiert haben“, sagte Ludwig Juknat. Ein großer Kraftakt sie für den Verein die
Errichtung des Moor- und Fehnmsueums im Jahre 1984 gewesen. Er erinnerte an die „Glanzzeiten“ des Vereins und ließ die 40-jährige Geschichte Revue passieren.
Gegründet worden sei der Verein zur Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung sowie Verschönerung Elisabethfehns.
Man habe zur Gründungszeit nicht ahnen können, was der OVE in Elisabethfehn bewegen wird, sagte Barßels Bürgermeister Bernd Schulte. Auf rund 50 Seiten hat Schünemann in einer „kleinen Bildergalerie“ die Vereinsgeschichte festgehalten. Ein interessantes Nachschlagewerk für alle, die sich für das Vereinsgeschehen im OVE interessieren.
