ELISABETHGRODEN - Tausende Menschen strömten am Sonntag auf den Hof von Hinrich und Ingo Schild, der zwischen den Deichen im Elisabethgroden liegt.
Der Hof ist einer von vielen in Niedersachsen, die am Tag des offenen Hofes Besuchern Einblicke in die moderne Landwirtschaft ermöglichten. Auf dem Hof werden rund 2000 Mastschweine gehalten, auf ca. 180 Hektar Land bauen die Schilds Gerste, Weizen und Kartoffeln an.
Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Kreislandvolkverband Friesland und den Landfrauenvereinen in Friesland und Wilhelmshaven. Zur Eröffnung gab es einen Gottesdienst und Grußworte von Bürgermeister Harald Hinrichs, Landrat Sven Ambrosy, Kreislandvolk-Vorsitzendem Hartmut Seetzen und der Familie Schild.
Als Ehrengast konnte das Landvolk Niedersachsens Ministerpräsidenten David McAllister begrüßen.
Nur eine starke Landwirtschaft ermöglicht auch eine starke Entwicklung im ländlichen Raum, sagte McAllister. Die Politik müsse dafür die passenden Rahmenbedingungen schaffen. Landwirte sollten aber auch künftig offen bleiben für Veränderungen. Als Skandal bezeichnete der Ministerpräsident im Gespräch mit der Vorsitzenden der hiesigen Landfrauen, Ellen Kromminga-Jabben, die Vernichtung von Lebensmitteln. Wie berichtet, kritisieren die Landfrauen in einer aktuellen Kampagne die Verschwendung von Nahrung.
Mehr als 30 Aussteller hatten Informationsstände zum Thema Landwirtschaft aufgebaut. Es gab Trecker und andere Landmaschinen zu sehen.
Das Landvolk, die Jägerschaft, der III. Oldenburgische Deichband und das Nationalparkhaus Wattenmeer informierten über ihre Arbeit. Die Oldtimer-Freunde Minsen boten eine Feldrundfahrt an, der Hegering Wangerland hatte ein Quiz vorbereitet. Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Posaunenchor Jever und der Shanty-Chor Carolinensiel. Auch die Schweine vom Schild-Hof konnten beobachtet werden aus Hygienegründen aber nur durch eine Plexiglasscheibe.
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