ELMENDORF - Im Beisein von Kreisbrandmeister Johann Westendorf und seinem Stellvertreter Michael Rohlfs, den Bediensteten der Technischen Zentrale in Elmendorf sowie einigen Gästen übergab Landrat Jörg Bensberg den Schlüssel für den neuen Schlauchwechselwagen an Werkstattleiter Rolf Antjen. Das alte Fahrzeug war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den Anforderungen.
„Für die 75 000 Euro, die zur Verfügung standen, war es nicht so einfach, ein optimales Fahrzeug zu beschaffen“, so der Landrat. Aber das Ergebnis könne sich sehen lassen: Der MAN-Zwölftonner ist mit einem EURO-5-Motor mit 220 PS ausgestattet. Es kann mit bis zu 15 Rollcontainern mit Schläuchen, Atemschutzflaschen, Masken und Lungenautomaten beladen werden. Durch das zulässige Gesamtgewicht besteht auch das Problem nicht mehr, dass das Fahrzeug mit nassen Schläuchen überladen wird. „Da jetzt alles an Bord ist, kann auch die Einsatzzeit bei größeren Einsätzen erheblich verkürzt werden, weil die Neubeladung der einzelnen Einsatzfahrzeuge in der Technischen Zentrale entfällt“, so Kreisbrandmeister Johann Westendorf. „Die Feuerwehrleute können schneller wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.“
Bensbergs besonderer Dank galt den Arbeitgebern, dass sie ihre Mitarbeiter für Einsätze freistellen, damit sie in Not geratenen Menschen helfen können. Die kürzeren Ausfallzeiten mache das Fahrzeug somit zu einer Entlastung für den Arbeitgeber, aber auch für den Arbeitnehmer.
Frank Ziegler und Dieter Wohlers von der Öffentlichen Landesbrandkasse überreichten einen Scheck als Zuschuss für das Fahrzeug in Höhe von 2500 Euro.
