ELSFLETH - ELSFLETH - Seit kurzem kann der Elsflether Bauhof auf sechs zusätzliche Arbeitskräfte, vermittelt von der Agentur für Arbeit, zurückgreifen. Ihre Aufgabe ist es, „allgemeine Arbeiten zur Verschönerung des Stadtbildes“ zu erledigen, so Dieter Sindermann von der Elsflether Stadtverwaltung. Arbeiten, die sonst liegenbleiben würden, wie Beete und Rabatte pflegen, werden von den Männern erledigt, während sich die Kernmannschaft des Bauhofs vorrangig um die Straßen- und Wegeunterhaltung kümmert. „Bei uns wird dadurch kein Arbeitsplatz kaputt gemacht“, unterstreicht Sindermann. Früher seien derlei Tätigkeiten an ABM-Kräfte vergeben worden.
30 Stunden die Woche arbeiten die Männer – bei einem Stundenlohn von 1,10 Euro können sie sich 132 Euro im Monat hinzuverdienen. Nach spätestens sechs Monaten ist allerdings Schluss – so sieht es das Hartz-IV-Konzept „Fordern und Fördern“ nun einmal vor.
Eine weitere Ein-Euro-Stelle wurde im Hallenbad für allgemeine Arbeiten und zur Unterstützung der Schwimmmeister vergeben, zwei weitere Jobs sind genehmigt, aber noch nicht besetzt. Zum einen wird eine PC-versierte Kraft gesucht, die das zum Großteil auf Papier vorliegende Ortsrecht EDV-technisch aufbereitet und den Internet-Auftritt der Stadt überarbeitet. Desweiteren wird ein Bauzeichner gesucht, der alte Pläne aktualisiert.
