ELSFLETH - Glasperlen, Indianerfedern, Pappe mit Leoparden-, Kuhflecken-, oder Tigerstreifenmustern, bunter Filz und ganz viel Glitzer – an Material mangelt es den Mädchen und Jungen beim Basteln ihrer Traumfänger im Gebäude der Gerhard-Cornelius Heye Stiftung nicht.

Ausgefallen und bunt sollen sie werden, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. „Nichts muss, aber alles kann.“ lautet das Motto von Heike Puncken-Spohler und ihrer Kollegin Erika Stanzik vom Landfrauenverein Elsfleth. Durch einen Zeitungsaufruf haben sie sich dazu entschlossen, in diesem Jahr auch etwas zum Programm des Ferienspaßes beizutragen. „Die Idee Traumfänger zu basteln ist mir gekommen, weil ich einen Traumfänger über meinem Klavier hängen habe. Und da habe ich gedacht: das wär’s doch“, so Puncken-Spohler, der die Arbeit mit den Kindern sichtlich Spaß macht. Trotz der Wärme flitzt sie durch den Raum um Hilfestellung zu leisten, wo sie nötig ist. An Ideenreichtum mangelt es nicht. Die Kinder können sich beim Basteln voll entfalten und für die verdienten Schaffenspausen stehen den kleinen Künstlern Getränke, Süßigkeiten und gemütliche Ruhekissen zur Verfügung. Die Ergebnisse sind genauso kreativ wie unterschiedlich und werden mit dem Künstler sofort von Erika Stanzik fotografiert.

Von ihren aufregenden Träumen können die Kinder eine Menge erzählen. Während die einen einen lustigen Besenflug durch ihr Schulgebäude unternehmen, begeben sich die anderen auf eine aufregende Dschungelexpedition und nehmen das dort gefundene Tigerbaby auch gleich mit. Reitausflüge mit dem eigenen Pferd, der lang ersehnte Hund oder ein kleines Kaninchen zum spielen – im Traum darf man alles haben, was man sich wünscht. Und wenn sich doch mal ein fieser Alptraum in die nächtliche Ruhe schleichen will, dann muss er in Zukunft wohl erst mal an dem liebevoll gestalteten Traumfänger vorbei.