ELSFLETH - ELSFLETH - „Antreten zur Sitzprobe“ hieß es jetzt für die „Elsflether Hutnähdamen“ im frisch renovierten Haus der Heye-Stiftung. Gemeinsam mit dem Stiftungs-Geschäftsführer Dieter Sindermann wurde die von den Elsfletherinnen gespendete Rattan-Sitzgruppe im Obergeschoss des lichtdurchfluteten Verbindungsbaus zwischen Alt- und Neubau auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Dass die bequemen Sessel und der Tisch den Test bestanden, war ein guter Grund für die nähfreudigen Frauen, auf die Neuerwerbung mit einem Gläschen Sekt anzustoßen. „Noch gemütlicher wird die Sitzecke, wenn demnächst die Sitzkissen fertig sind“, stellten die Frauen in Aussicht. Eine kleine Plakette an einem der Sessel weist mit der Aufschrift „Gestiftet von den Hutnähdamen März 2006“ auf die Spenderinnen hin.
Um die Spendensumme zu erwirtschaften, hatten die „Hutnähdamen“ zum vierten Mal ihre Nähmaschinen heiß laufen lassen, Nadel, Faden und Scheren in Schwung gebracht und ihre Unikate, die sich längst nicht mehr nur auf lustige Hütchen beschränken, auf Elsflether Festivitäten zum Kauf angeboten. An den Elsflether Seefahrtstagen 2005 war der Verkaufsstand der Frauen an der Kaje stets dicht umlagert, Hüte, Socken, Schürzen und attraktive Schmuckstücke wurden gekauft wie geschnitten Brot. In den vergangenen Jahren spendeten die „Hutnähdamen“ bereits Liegen für das Hallenbad, einen Rasenmäher für den Bolzplatz am Hallenbad und es gab eine Geldspende für den Förderverein Schwimmbad. Das Engagement der Elsfletherinnen hat für Dieter Sindermann, der den Frauen seinen Dank aussprach, auch Vorbildfunktion: „Vielleicht gibt es ja noch mehr Spender, die uns helfen, die Ausstattung des Heye-Stifts zu vervollkommen. Einige weitere Sitzgruppen und andere schöne Accessoires könnte das Haus noch gut
vertragen.“
