ELSFLETH - Ein Urgestein der Elsflether LzO-Filiale geht in den Ruhestand: Nach 44-jähriger erfolgreicher Tätigkeit für die LzO wurde Rolf Müller am Mittwoch in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.

Im April 1967 begann der gebürtige Elsflether seine berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zum Sparkassenkaufmann bei der LzO Elsfleth. Diese war damals noch im Gebäude des heutigen „Haus Visurgis“ beheimatet.

Ein Jahr später zog das Geldinstitut in den Neubau am Rathausplatz um. Filialleiter der Elsflether Geschäftsstelle war zu dieser Zeit Karl Lösekann. 1970 konnte Rolf Müller seine Ausbildung erfolgreich abschließen, 1991 besuchte er den Kundenberaterlehrgang an der Sparkassenakademie in Hannover und übernahm 1999 die stellvertretende Leitung der Filiale in Elsfleth.

Im Jahre 2005 wurde Müller Vermögensberater und betreute die vermögenden Kunden in Elsfleth und Berne. „Für die Kunden hatte Rolf Müller stets ein offenes Ohr“, betonte der Direktor der LzO-Regionaldirektion Wesermarsch, Gerd Bielefeld, „für seine Kunden hieß es ’wir gehen nicht zur LzO, wir gehen zu Rolf Müller.’“

Seinen letzten Tag bei der LzO erlebe er nach so vielen Jahren mit gemischten Gefühlen, gestand der Elsflether ein, leichter werde ihm der Abschied mit der Aussicht auf seit langem geplante Reisen.


Das erste Ziel wird für das Ehepaar Müller im nächsten Jahr Australien sein. Seinen Kunden und Kollegen sprach Rolf Müller den Dank für gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aus.

Nachfolgerin Müllers ist die gebürtige Elsfletherin Karen Willer. Sie ist seit 1993 bei der LzO und übernahm 1999 die Leitung der Filiale Ovelgönne. Zuletzt war Karen Willer als Vermögensberaterin in Nordenham tätig. 2010 absolvierte sie erfolgreich den Lehrgang zur geprüften Versicherungsfachfrau. „Mit Karen Willer steht den Kunden eine kompetente Ansprechpartnerin in allen Finanzangelegenheiten zur Verfügung“, betonte Gerd Bielefeld. Karen Willer: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe, viele Kunden schon bald persönlich begrüßen zu dürfen.“