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Schiffahrtsmuseum „Tag der offenen Tür“ lockt nur wenig Gäste an

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ELSFLETH - Osterwochenende und richtig tolles Wetter: Eigentlich hätte es bei der offiziellen Einweihung des Museumsgartens so richtig brummen müssen. Zur Begrüßung durch die Leiterin des Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser, Dr. Christine Keitsch, hatte sich zwar eine erkleckliche Anzahl von Besuchern eingefunden, von den Elsflether Bürgern wurde die neue Attraktion allerdings weitgehend ignoriert. Auch aus Rat und Verwaltung war nur eine kleine Handvoll von Bürgervertretern vor Ort.

Ebenfalls nur kleine Grüppchen von Besuchern fanden später den Weg durch den Containereingang zum Garten, aber dennoch wurde es bei einer Tasse Kaffee auf den Sitzgelegenheiten unter den alten Bäumen ganz gemütlich.

Dr. Christine Keitsch freute sich, den Museumsgarten mit einem „Tag der offenen Tür“ seiner Bestimmung übergeben zu können. Ihr Dank galt allen Unterstützern. In die Gesamtkosten von 80 000 Euro waren 50 Prozent aus Mitteln von „Wesermarsch in Bewegung“, 30 Prozent aus dem Leader-Programm sowie eine Spende des Elsflether Bauunternehmens Tiesler eingeflossen. Der Rest wurde aus Eigenmitteln finanziert.

Maritime Attraktionen im Garten des Hauses Elsfleth sind der 20-Fuß-Container und die große rote Fahrwassertonne. Anfang Oktober 2010 hatte das Hamburger Logistik-Unternehmen Hamburg-Süd den Container für Museumszwecke zur Verfügung gestellt, ehrenamtliche Museumsmitarbeiter hatten den Container entrostet und neu lackiert.

Ein besonderes Exponat ist die über 90 Jahre alte Fahrwassertonne, zur Verfügung gestellt vom Wasser-und Schifffahrtsamt Bremerhaven. Bis 1987 versah das imposante Seezeichen seinen Dienst an der Mellum-Plate. Neu lackiert für ihren jetzigen Standort wurde die Tonne auf der Elsflether Werft (die

NWZ

  berichtete).
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