ELSFLETH - ELSFLETH/RDJ - Gleich drei Schüler hatten sich am Zukunftstag für einen Arbeitsbereich im Seniorendomizil Haus Sandvoß entschieden. Obwohl Steffen später einmal etwas Handwerkliches machen möchte, hat er dabei bestimmt nicht an den Friseurberuf gedacht. Und doch hat er diesen Tag genutzt, um seine Mutter im Friseursalon zu unterstützen. Kleine Handreichungen und das Ausdrehen von Lockenwicklern gingen ihm am Ende schnell von der Hand. Kara vom Gymnasium Brake hatte sich für den Bereich Hauswirtschaft entschieden. Im Café der Senioreneinrichtung lernte sie schnell, den zuvorkommenden Umgang mit den Bewohnern und dass auch Staubsaugen und Gläser Polieren zu den Aufgaben einer guten Restaurantfachkraft gehören.
Jan-Hauke, dessen Berufswunsch eigentlich Koch ist, hatte sich nicht für die Küche entschieden, sondern sein Augenmerk galt der Rezeption des Hauses. Wie Beata Kämmer im Café mit Kara, nahm sich hier Renate Detje viel Zeit für den junge Mann. Zunächst ließ sich Jan-Hauke das Seniorendomizil zeigen. Er lernte, dass sich viele Menschen aus unterschiedlichen Berufen um das Wohl der Bewohner kümmern. Renate Detje erklärte ihm, dass die Rezeption vergleichbar mit einer Hotelrezeption ist. Es ist der Anlaufpunkt für die Bewohner, deren Angehörige, Besucher und des Personals. „Ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Langweilig wird es hier nie“, hörte er. Kleine Aufgaben, wie das Verteilen der Bewohnerpost sowie einige Aufgaben am Computer machten dem Schüler der Realschule Elsfleth viel Spaß. Sein Berufsziel wird es allerdings nicht werden, sagte er zum Abschied.
Auch andere Betriebe, so zum Beispiel die Fassmer-Werft und SLS in Berne, beteiligten sich wieder am gestrigen Zukunftstag
