Über eine gute Resonanz der Besucher auf dem Stand des Rotary-Clubs Wildeshausen beim Gänsemarkt freute sich Club-Präsident Wolfgang Ohlrogge. „Danke an alle Wildeshauser. Sie haben sich ordentlich beteiligt“, zeigte er sich sehr zufrieden. Für die Finanzierung des neuen Rotary-Projekts, das sich der Schulung von Erzieherinnen zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwächen bei Kindern im Vorschulalter widmet, kamen mehrere hundert Euro zusammen. Dafür hatten sich die Rotarier einiges einfallen lassen. So boten sie Grafiken von Hartmut Berlinicke an, verkauften „Himmelslaternen“ und ließen die Gäste bei einem Würfelspiel um ein Glas oder auch eine ganze Flasche Wein würfeln. Mehr als ein Dutzend Mitglieder sorgten den ganzen Nachmittag über dafür, dass alles reibungslos funktionierte.
Blumen-Freunde kommen an den folgenden Sonntagen, 16., 23. und 30. November, bei Blumen Ostmann in Wildeshausen voll auf ihre Kosten. Von 11 bis 17 Uhr ist in der Gärtnerei eine große Auswahl an Zimmerpflanzen, exotischen Orchideen sowie eine Vielfalt von Weihnachtssternen zu sehen. „Über 25 000 dieser dekorativen und haltbaren Weihnachtsboten werden derzeit in unserer Gärtnerei in Visbek kultiviert“, berichtete Unternehmer Rainer Ostmann. „Großen Wert legen wir dabei auf gute, haltbare Sorten in vielen besonderen Farben.“ Übrigens: Die Gärtnerei in Visbek und alle Gewächshauser mit der ganzen Auswahl an leuchtenden Sternen seien bis zum 30. November jeden Tag zur Besichtigung für die Kunden geöffnet.
Wieder einmal nach Herzenslust austoben konnten sich zehn Eltern im Wildeshauser Kindergarten „Knaggerei“. Nicht ihre Kinder, sondern sie standen diesmal im Mittelpunkt – genauer gesagt auf der Bühne. Punktgenau zum 11.11. führten die Laienschauspieler ein Stück zum Thema „Sankt Martin“ auf. Und so erlebten die Mädchen und Jungen, wie ein armer Bettler (gepielt von Annette Metzner) am Wegesrand stand und viele Ritter vorbeiritten. Ihnen war der Mann am Wegesrand völlig egal. Es war bitter kalt, der Bettler fror und wurde sogar noch verspottet. Nur der Ritter Martin (gespielt von Armin Schröder) bemerkte ihn, hielt an, stieg vom Pferd und zerteilte seinen Umhang, um diesen mit dem armen Bettler zu teilen. Eingeübt und vorgelesen wurde das Stück von Imke Stöver-Wulf. 100 kleine begeisterte Zuschauer bedankten sich
mit einem tosenden Beifall für die schöne Aufführung. In den Kindergartengruppen hatten sich die Mädchen und Jungen bereits im vorfeld mit der Geschichte vom Heiligen St. Martin beschäftigt. Einige Süßigkeiten trugen nach der Aufführung ebenfalls zur guten Laune bei.
Auf den Weg nach Ströhen im Landkreis Diepholz machten machten sich am Sonntagmorgen 22 Naturfreunde unter Leitung von Bernd Lögering, von der Gesellschaft für Naturschutz Wildeshausen. Dort hielt Dr. Alf Metzler vom Landesamt für Denkmalspflege einen äußerst interessanten Vortrag über Moorarchäologie, die einen spannenden Einblick in das Leben unserer Vorfahren bietet. „Nach dem Mittagessen wurde der Schäferhof Teerling besucht, dessen Schafe im nächsten Jahr erneut auf dem Pestruper Gräberfeld anzutreffen sind“, so Lögering. Vor dem Heimweg konnten die Teilnehmer ein grandioses Naturereignis erleben: den Anflug von vielen tausend Kranichen zu ihren störungsfreien, nassen Schlafplätzen im Neustädter- und Rehdener Geestmoor. Anfang November seien über 40 000 Tiere gezählt worden.
Den Weg in die Selbstständigkeit wagt Birgit Plange, bis vor kurzem noch Leiterin des Kreisaltenheims Wildeshausen. Gemeinsam mit Sabine Rolfes („mobicare“) gründete sie im Landkreis Cloppenburg einen ambulanten Pflegedienst. An diesem Sonnabend, 15. November, stellt sich ab 10 Uhr „Das Pflegeteam Garrel“ mit einem Tag der offenen Tür in der Hauptstraße 37 in Garrel vor.
Einen Grund zum Feiern hatten in dieser Woche übrigens die Frauen. Seit dem Zusammenbruch des Kaiserreichs vor 90 Jahren gilt in Deutschland das aktive und passive Frauenwahlrecht. Viele Organisationen erinnerten an das historische Datum. „Wir wollen mehr Frauen den Weg in die Politik ermöglichen“, so die Vorsitzende der Frauen-Union im Landkreis, Ina Wilkens. Daher habe die Union ein Mentoring-Programm gestartet.
