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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Eltern werden früh mit einbezogen

04.09.2015

Oldenburg Auch die LUFA Nord-West (Oldenburg) bewirbt sich um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA). Mit PIA sollen Unternehmen gewürdigt werden, die in der Ausbildung mit guten Ideen mehr tun als das Übliche.

Konkret geht es in der Bewerbung der LUFA Nord-West (Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt) der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit 400 Beschäftigten um das Thema frühe Einbeziehung der Eltern von Bewerbern und späteren Auszubildenden.

Von der LUFA Nord-West werden die ausgesuchten Bewerber zu einem Eignungstest eingeladen – der erste persönliche Kontakt nach den Vorabinformationen, etwa über die Homepage, erläutert Geschäftsführer Dr. Franz-Peter Engling. Gleichzeitig würden aber auch die Eltern zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die parallel zum Eignungstest stattfindet.

„Nicht nur der Bewerber ist beim Weg zum Eignungstest etwas aufgeregt, auch Vater und Mutter fiebern in der Regel zu Hause mit und wollen oft anschließend wissen, wie es war und welchen Eindruck ihr Sohn oder ihre Tochter vom potenziellen Ausbildungsbetrieb erhalten hat“, sagt Engling. Und hier setze die LUFA Nord-West eben an.

Hintergrund: Generell gelten Eltern als wichtige, vielleicht oft entscheidende Bezugspersonen bei der Wahl der Ausbildung und des Betriebes.

Zunächst stelle die Geschäftsführung (Herr Engling) die LUFA Nord-West vor, heißt es in der Bewerbung, und so werde die Frage beantwortet: Was macht die LUFA Nord-West überhaupt, wo sich Tochter oder Sohn beworben hat?

Anschließend stellt der Ausbildungsleiter Henning Schnitger den Ablauf der Ausbildung vor. Dabei widmet er sich dem fachlichen Teil wie etwa Ausbildung in den verschiedenen Laborbereichen, Berufsschulunterricht, lufainterner Unterricht, Praktika und Prüfungsvorbereitung. Spezielle Ausbildungsinhalte in den einzelnen Ausbildungsberufen werden ebenfalls dargestellt. So stellt etwa Ausbilderin Ilona Heinemann die Ausbildung zum milchwirtschaftlichen Laboranten an praktischen Beispielen dar.

Aber auch Auszubildende erzählen von bisherigen Erfahrungen im Institut und gehen besonders auf das Miteinander wie den Kennenlerntag, die Azubifahrt, gemeinsames Grillen, die Teilnahme an Messen und gemeinsame Unternehmungen ein. Abschließend werden Fragen der Eltern zu Ausbildung und Arbeit bei der LUFA Nord-West „in angenehmer Atmosphäre bei Getränken und belegten Brötchen beantwortet“.

„Das Feedback von den Eltern war sehr positiv, sie fühlten sich gut informiert“, berichtet Engling. „Auch die LUFA Nord-West war sehr zufrieden, da die Teilnehmerzahl höher war als zunächst erwartet.“ Dabei hat man bewusst auf die Anmeldung und Registrierung der Eltern verzichtet. Die Teilnahme ist freiwillig. Einige Bewerber kamen mit zwei Elternteilen, einige kamen mit Vater oder Mutter und einige kamen allein.

Ziel der Veranstaltung ist, dass auch die Eltern den Ausbildungsbetrieb und die Ausbildung kennenlernen und so ihre Kinder in guten Händen wissen, heißt es vonseiten der LUFA Nord-West. Der Betrieb beschäftigt zurzeit 47 Auszubildende in vier Berufen: Chemielaboranten, Biologielaboranten, Milchwirtschaftliche Laboranten und Fachinformatiker für Systemintegration.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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