Berichterstattung über den Zustand eines Toilettenbereichs an der Haupt- und Realschule Rodenkirchen
Leider konnte man dem Bild von den Toiletten der HRS Rodenkirchen keine Geruchsprobe entnehmen. Sonst wüsste Herr Röben, wie es dort duftet, und das hat nichts mit dem Reinigungspersonal zu tun. Lieber verzichten die Schüler am Vormittag aufs Trinken, um bloß dort nicht auf diese Toiletten zu gehen. Sie warten lieber bis zum Schulschluss, um bei sich zu Hause die Toilette zu benutzen.
Viele Versuche der Schulleitung um eine Behebung des desolaten Zustandes der Toiletten wurden abgeschmettert. Diese Toiletten werden auch benutzt, wenn eine Veranstaltung in der Mensa stattfindet (auch außerhalb des Schulbetriebes). Dieses möchte ich lieber keinem Besucher zumuten.
Die Aussage von Herrn Röben „Vandalismus“ ist für mich nichts Neues (...). Erste Elterninitiativen, die Toiletten zu sanieren, waren im Jahre 2002/2003. Es war alles vorhanden vom Installateur bis zum Fliesenleger, nur das Material fehlte, aber der Landkreis lehnte ab. Letzter Versuch im Jahre 2012/2011. Projekt: Eltern und Schüler wollten zusammen in der Freizeit die Toiletten sanieren, es war alles vorhanden. Aber der Landkreis lehnte wieder ab. Kaum zu glauben, aber wir gehen mit diesem Problem schon ins zehnte Jahr. Meine Frage: „ Wieso dauert eine Toilettensanierung so lange?“ Wie wäre es mal mit einem Rollentausch, die Schüler benutzen die Toiletten des Kreisamtes. Und das Personal des Landkreises darf sich mal einen Tag mit der Toilettensituation in Rodenkirchen auseinandersetzen. Wir wollen hoffen, dass dieses Problem jetzt zügig behandelt wird und nicht erst in den nächsten zehn Jahren.
Kerstin Hülsmann-Herden, Jade
