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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wie es für die Nordseewerke weitergehen könnte

30.01.2019

Emden /Hannover Von guten Nachrichten für die 85 Beschäftigten der erneut insolventen Emder Nordseewerke zu sprechen, wäre noch etwas verfrüht. Aber immerhin gibt es positive Signale für ein Fortbestehen der ostfriesischen Traditionswerft.

Wie Dr. Berend Lindner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, am Dienstag im Landtagsausschuss für Häfen und Schifffahrt sagte, ist das norwegische Schiffbauunternehmen Fosen Yards, mit 51 Prozent Hauptanteilseigner der Fosen Nordseewerke, bereit, das Unternehmen weiterzuführen. Nach einem Telefonat mit einem hochrangigen Fosen-Vertreter am Dienstagmorgen zeigte Staatssekretär Lindner sich zuversichtlich, dass es möglicherweise sogar zu einem nahtlosen Übergang kommen könnte. Bis einschließlich Februar seien die Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert. Ziel sei es, dass eine neue Gesellschaft die Werft zum 1. März übernehme.

Fosen ist laut Lindner daran interessiert, das Fachwissen am Standort zu halten und alle 85 Mitarbeiter zu übernehmen. Jetzt gehe es für Fosen darum, die Gespräche mit potenziellen Investoren fortzuführen und gleichzeitig weitere Aufträge an Land zu ziehen. Aktuell gebe es in der Emder Werft Aufträge für Arbeiten an einem Schiff für die Hochseefischerei sowie an einer Schleusenbrücke.

Eine Schlüsselrolle komme in der jetzigen Phase auch dem Grundstückseigentümer mit Sitz in der Schweiz zu. Dieser führt laut Lindner derzeit Gespräche mit Fosen-Vertretern. „Der Grundstückseigner hat vorrangig ein Interesse an langfristigen Verträgen, aber keine finanzielle Not, so dass die Gespräche in Ruhe fortgesetzt werden können“, sagte Lindner.

Die Vorgängergesellschaft Nordseewerke Emden Ship­yard (NES) hatte erst im vergangenen August Insolvenzantrag in Eigenregie gestellt. Im Oktober übernahm die norwegische Werft Fosen Yard nach ihrem Einstieg die Mehrheit an dem Unternehmen. Die Gesellschafter hatten sich laut Staatssekretär Lindner jedoch schnell über den Kurs des Unternehmens zerstritten. Jetzt gelte es, Gesellschafter zueinander zu bringen, „die gut miteinander können“. Ein Prozess, den das Ministerium unterstütze, „denn die Landesregierung steht zum Werftstandort Emden“, bekräftigte Lindner.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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