EMSTEK - Die Gemeinde Emstek startet eine groß angelegte Befragungsaktion bei Eltern mit Kindern bis zu 14 Jahren. Federführend sind die Leiterin des Familienservicebüros Nancy Menke sowie die Leiterinnen der Kindergärten.

Wie in den vergangenen Jahren soll mit der Umfrage geklärt werden, welcher Bedarf bei Eltern in Sachen Kinderbetreuung konkret besteht. Der Fragebogen wird an die entsprechenden Haushalte geschickt. Betroffen sind rund 2200 Kinder.

Zehn Tage Zeit

Die Kindergartenleiterinnen möchten vor allem einen Überblick über den Bedarf an Krippen-, Kita- und (Ganztags-)Schulplätzen sowie über das Interesse an Tagesmüttern erhalten. Vom 26. Januar bis zum 4. Februar haben die Eltern Zeit, sich mit der Problematik auseinander zu setzen. Die Fragebögen können über die Kindergärten und Schulen zurück gegeben werden.

Laut Menke hängen die möglichen Formen der Betreuung auch von den bereits existierenden Angeboten ab. Für den Einstieg in die Betreuung von Kindern unter drei Jahren steht mit einer Krippengruppe im kirchlichen Kindergarten St.-Maria-Goretti Emstek seit August 2008 ein entsprechendes Angebot zur Verfügung.


Kita-Plätze, so Menke, stünden im Franziskus-Kindergarten zur Verfügung. Die Nachfrage nach Nachmittagsbetreuung ist nach Ansicht von Monika Heitgerken-Wilke, Leiterin des Kindergartens, stetig steigend. Die umliegenden Bauernschaften wie Halen, Bühren und Höltinghausen sind ebenfalls mit Kindergartenangeboten ausgestattet.

Eltern zahlen Beiträge

Ziel der Gemeinde Emstek ist es, ein Konzept für die gesamte Gemeinde zu entwickeln, um auf elterliche sowie kindliche Bedürfnisse und Wünsche reagieren zu können. Die von den Eltern zu zahlenden Beiträge werden nach Einkommensgruppen gestaffelt. Zudem können unter bestimmten Bedingungen möglicherweise Hilfen der wirtschaftlichen Jugendhilfe in Anspruch genommen werden. Auskünfte über eine Unterstützung gibt es im Sozialamt.

Über einen möglichen Ausbau der Betreuung will die Gemeinde erst entscheiden, wenn der tatsächliche Bedarf analysiert ist. Bürgermeister Michael Fischer wird das Ergebnis an die politischen Gremien herangetragen.