EMSTEK - 2500 Euro hat die Emsteker Volksbank am Montag dem örtlichen Krankenhaus für die Aktion „Spendenbett“ übergeben. Die Aktion unterstützt damit das Krankenhaus, das seit rund 15 Jahren Kindern hilft, die in ihrer Heimat aus den verschiedensten Gründen medizinisch nicht versorgt werden können. Ärzte, Pfleger und Schwestern arbeiten unentgeltlich. Die daneben entstehenden Kosten für Verpflegung, Kleidung und das Material soll „Spendenbett“ decken helfen.

Bislang hat das Krankenhaus zehn Kindern entscheidend helfen können. Zurzeit sind Manuel und Francisco aus Angola in der Obhut von Chefarzt Dr. Harald Kuhn und den Mitarbeitern. Manuel ist mit einem Klumpfuß nach Emstek gekommen, Francisco mit einer extremen Verkürzung eines Beins und einer damit verbundenen Verdrehung des Knies. Beiden geht es gut, aber die Schwierigkeit der Operationen und die anschließenden Trainingseinheiten dauern. Francisco ist jetzt seit mehr als einem Jahr in Emstek. Vermittelt werden die Kinder von der Oberhauser Organisation „Friedensdorf“.

Die Volksbank-Vorstände Egon Bregen und Andreas Langemeyer sowie Kundenberaterin Heike Schlotmann informierten sich Montag bei Kuhn und dem stellvertretenden Krankenhaus-Verwaltungsleiter Georg Wempe über das Projekt. Mit von der Partie war auch Diethard Dehnert, Regionaldirektor der DZ Bank. Die 2500 Euro setzen sich aus einer Spende der Bank aus einer Kundenbefragungsaktion, einer Sammlung unter den Mitarbeitern und aus dem Honorar zusammen, auf das Dehnert als Referent auf der jüngste Generalversammlung verzichtet hatte. Sie alle zeigten sich sehr beeindruckt von der Arbeit, die Kuhn und sein Team im Zusammenhang mit der Aktion leisten.

Man fühle sich den Kindern verpflichtet, so Wempe. „Wir sind ein christliches Haus“, sagte er. „Da muss man helfen.“ Kuhn sieht darüber hinaus noch einen psychosozialen Aspekt: „Gerade Manuel und Francisco sind so wichtig für das Klima in der Klinik. Ihre Behandlung motiviert Mitarbeiter und Patienten.“