HEINRICH KRIEGER MODERIERTE DIE ERSTE „EMSTEKER MAXI-PLAYBACK-SHOW“. INSGESAMT SECHS GRUPPEN UND VEREINE HATTEN SICH ZUR PREMIERE ANGEMELDET.
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EMSTEK - Den traditionellen Emsteker Margarethenmarkt hat Bürgermeister Michael Fischer (CDU) am Sonnabend mit dem Freibier-Anstich eröffnet. Gefeiert wird noch bis Montagabend – mit dem Seniorenkaffee, dem Spätschoppen sowie dem Wettbewerb der Firmen und Betriebe werden die drei tollen Tage beendet.
In diesem Jahr hatte sich der Handels- und Gewerbeverein (HGV) einige Neuheiten einfallen lassen. So gab es am Sonnabend die erste „Emsteker Maxi-Playback-Show“. Dafür hatten sich gleich sechs Gruppen gemeldet, die ihre verborgenen Talente den Besuchern im vollen Festzelt zur Schau stellten. Moderiert von Heinrich Krieger legten sich die Akteure dermaßen ins Zeug, dass es am Ende keine Verlierer gab. Auf den drei vierten Plätzen landeten die Mitarbeiterinnen der Arztpraxis Dr. Meyer und Dr. Martin mit dem Lied von Olaf Henning „Cowboy und Indianer“, die Politik als Elton John und Kiki mit „Don’t go breaking my heart“ und der HGV als Wildecker Herzbuben mit „Herzilein“.
Auf Platz drei schafften es die Herren des SV Emstek als Backstreet Boys mit „As long as you love my“. Dem Applaus nach zu urteilen, hätten „Die wilden 13“ mit „Everybody needs somebody“ ebenfalls auf Platz eins gehört. Den Sieg trugen letztlich aber Marktmeister Dennis Vaske und sein „Harem“ davon. Diese hatten als „The Baseballs“ den Titel „Umbrella“ präsentiert.
Der Sonntag gehörte nach dem sportlichen Sonnabend mit den Kirmesläufen (siehe Bericht im Sport) vor allem den Kindern auf dem Flohmarkt.
www.hgv-emstek.de
Thurau: „Zusammenhalt in der Bevölkerung prägt Sicherheit in der Region“
Tradition sei nichts Verstaubtes,
sagte der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Emstek, Claus Frye-Büssing, vor rund 200 Gästen am Sonntag beim Politischen Frühschoppen des Magarethenmarkts. Wie erstmals in diesem Jahr wolle der HGV auch künftig gemeinsam mit dem Gemeindeverband Emstek der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU zu der Veranstaltung einladen. Frye-Büssing ging darüber hinaus auf das Einzelhandelsgutachten ein und rief die Entscheidungsträger in der Politik auf, dieses umzusetzen. Für kleine und mittlere Betriebe würden in Emstek neue Gewerbeflächen gebraucht. Diese Flächen könnten hervorragend an einer Entlastungsstraße entstehen. „Eine neue Entlastungsstraße könnte eine neue Gründerwelle auslösen“, prognostizierte Frye-Büssing.
Das Verkehrskonzept
thematisierte auch Bürgermeister Michael Fischer (CDU). In dem vom Landkreis in Auftrag gegebenen Konzept sieht Fischer besonders die Belange der Kreisstadt berücksichtigt. „Eine Nord-Süd-Achse ist absolut nicht notwendig“, sagte Fischer. Dies sehe auch der Arbeitskreis so, der sich derzeit mit dem Konzept beschäftige. Eine Nord-Süd-Achse würde die Gemeinde zerschneiden und Flächen unnütz verbrauchen. Der Arbeitskreis habe bereits Ideen entwickelt und erste Vorschläge zur Nordentlastung an ein Planungsbüro übergeben. Eine erste Vorstellung des Ergebnisses durch den Planer werde für den September erwartet. Weiterhin berichtete Fischer über die Investitionen in der Gemeinde und Vorhaben wie die Veränderungen im Bürgerpark. Auch der Ecopark, dessen Konzept derzeit auf dem Prüfstein stehe, sprach der Bürgermeister an. Außerdem sei die Förderung von Krippenplätzen, die am Bedarf festgemacht werde,
für die Gemeinden ein unkalkulierbares Risiko. Schließlich lägen
die konkreten Zahlen erst mit der Anmeldung der Kinder vor.
Die Festrede
hielt der Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, Hans-Jürgen Thurau. Nach einigen humorvollen Spitzen – u.a. über die Einkaufgewohnheiten von Frauen und Männern sowie über Jäger und Sammler – kam der in Cloppenburg wohnende Thurau auf die Sicherheit in der Region zu sprechen. Diese sei durch den Zusammenhalt in der Bevölkerung und das gute Verhältnis zu den Polizisten vor Ort geprägt. Lobende Worte hatte Thurau für die Maßnahmen des Landkreises, die Unfallzahlen zu reduzieren. Auch dass die Einnahmen aus den Geschwindigkeitskontrollen in Verkehrssicherheitstrainings zurückflössen, sei vorbildlich.bom