EMSTEK - Am Emsteker St.-Antonius-Stift wird im kommenden Jahr ein Gesundheitszentrum entstehen. Das Haus soll unter anderem Praxen für Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, aber auch eine Apotheke und ein Sanitätshaus beherbergen. Gebaut wird auf dem ehemaligen Grundstück der Familie Richard, das direkt an das Krankenhaus angrenzt.
„Wir hoffen auf eine enge Verzahnung stationärer und ambulanter Angebote“, sagt Krankenhaus-Verwaltungsdirektor Clemens Schmitz, der das Projekt am Mittwoch mit Pastor Michael Heyer (Kuratoriumsvorsitzender) sowie Rudolf Aumann und Karl-Heinz Borchers vorstellte. Die Firma Borchers und Aumann (Vechta) werden das Zentrum erstellen und managen.
Für das Krankenhaus und die zukünftigen Nutzer des Gesundheitszentrums sollen sich auch Synergieeffekte ergeben – zum Beispiel durch die gemeinsame Nutzung von medizinischen Geräten oder im Bereich der Unterhaltungskosten. Erste Gespräche mit möglichen Partnern seien bereits geführt, hieß es bei der Projektvorstellung. Interessenten können sich aber auch unter Tel. 04473/830 (Schmitz) oder Tel. 04441/4085 (Borchers und Aumann) erkundigen.
Insgesamt sind zurzeit etwa 1500 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Etagen geplant. Die Investitionskosten werden mit 2,5 Millionen Euro kalkuliert.
Schmitz sieht für ein solches Gesundheitszentrum in Emstek durchaus Bedarf. „Für die junge Gemeinde wäre insbesondere ein Kinderarzt wünschenswert, der die Praxis möglicherweise auch als Zweit-Praxis betreibt“, so der Verwaltungsdirektor.
Das Gesundheitszentrum ist das zweite große Bauprojekt am St.-Antonius-Stift. Bereits in Kürze soll mit dem Bau eines Hauses für „Betreutes Wohnen” begonnen werden.
