EMSTEK – - Die Vorbereitungen für das „3. Emsteker Unternehmertreffen“ gehen in die entscheidende Phase. An die 1000 Einladung verschicken die Gemeinde Emstek, der Handels- und Gewerbevereins sowie die örtliche Mittelstandvereinigung (MIT) als Veranstalter in diesen Tagen an Firmen aus dem Oldenburger Münsterland. Der Abend beginnt am Montag, 19. April, um 19.30 Uhr bei „Backhaus“. Anmeldeschluss ist 5. April (Alexander Prox, MIT, Fax 04473/9410996 oder per E-Mail an MIT@medtec- gmbh.de.).

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Referate von Prof. Dr. Christoph Kolbeck und von Werder Bremens Mediendirektor Tino Polster. Während Polster die „Werder-Familie“ vorstellt, referiert der Emsteker Kolbeck über „Familienunternehmen als Erfolgsmodell“. Kolbeck lehrt in diesem Bereich in Hildesheim und wird eine neue Untersuchung zu diesem Thema vorstellen. Darin geht es insbesondere um die Frage, wie Familienunternehmen durch die Krise kommen. Vergleichsweise gut, so Kolbecks These: Das Personal dient als Fundament, ist lange Jahre in der Firma und loyal, es arbeitet selbstständig, ist gut ausgebildet – und nimmt in schlechten Zeiten auch mal Einschnitte in Kauf. Der Familienunternehmer denke in Generationen und sei nicht auf kurzfristige Erfolge an den Börsen angewiesen. „Und Familienunternehmen sind schlanker aufgestellt und flexibel. Sie sind die Schnellboote, die Konzerne die Tanker.“ Das Oldenburger Münsterland habe etliche Herausragende Familienunternehmen, viele von ihnen seien als „hidden champions“ weltweit aktiv.

Spannend dürfte auch Polsters Referat über die „Werder-Familie“ werden. Auch dort herrsche die Atmosphäre eines Familienbetriebs, was man erst kürzlich am Umgang mit dem Trainer Thomas Schaaf habe sehen können. Auch dort denke man in langfristigen Kategorien, so Kolbeck. Schneller ging es bei Polster mit einem anderen Thema: Er hat seit 2002 die Mitgliederzahl verzehnfacht.