EMSTEK - „Wir haben die magische Zahl von zehn Millionen Euro überschritten“, stellte Dr. Roland Wörner fest. Der Geschäftsführer des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes legte den Züchtern aus Cloppenburg, Vechta und Diepholz am Montag in Emstek die Zahlen aus dem jüngsten Geschäftsjahr vor. Den größten Anteil am Umsatz der insgesamt 457 verkauften Pferde erzielten die Auktionen der Reitpferde. Hier kamen 208 Tiere unter den Hammer, die ein Umsatz von 5,4 Millionen Euro brachten.
Allein bei der Vechtaer Elite-Auktion stieg der Umsatz (3,9 Millionen) um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Körung mit Hengst-auktion habe sich mit 2,5 Millionen auf Vorjahresniveau gehalten, so Wörner, wobei sich mit 127 ins Ausland verkauften Pferden eine Steigerung um 41 Prozent zum Vorjahr ergab. Erfolge meldete Wörner auch bei von Fohlenauktionen. „Mit 174 Fohlen wurden zwei Millionen Euro erzielt – zum Vorjahr eine Steigerung um 26 Prozent.“
Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff rief die Züchter auf, Neues zu wagen. Die Hengstlinien bei der Fohlenzucht seien zu einseitig ausgerichtet. Allein der Linie „Sacramento Song“ mit 20 und „Donnerhall (Old)“ mit 14 Prozent aller Fohlen sei nicht der richtige Weg.
Für ihre Zuchterfolge und ihr Engagement ehrte Bernhard Engelmann, der die Versammlung leitete, Hubert Ortmann aus Hemmelte und Ulrich Brinkhus aus Drantum. Verbandspräsident Wilhelm Weerda überreichte den beiden Züchtern die silberne Nadel. Aus Emstek wurde Georg Sieverding als erfolgreichster Züchter des Oldenburger Verbandes geehrt.
