EMSTEKERFELD - Mit Urkunden und Geldprämien in Höhe von insgesamt 2600 Euro hat der Landkreis Cloppenburg die erfolgreiche Teilnahme von drei Siedlergemeinschaften am Landeswettbewerb „Die besten Eigenheimsiedlungen“ honoriert. Während einer Feier, die von der Gemeinschaft Emstekerfeld vorbereitet wurde, nahm Landrat Hans Eveslage die Ehrung besonders erfolgreicher Siedlergemeinschaften vor.
Jeweils 300 Euro als Anerkennungsbetrag für die Teilnahme an dem vom „Verband Wohneigentum” in Hannover (ehemals Deutscher Siedlerbund) ausgeschriebenen Wettbewerb erhielten die Gemeinschaften Cappeln, Bösel und Löningen-Haseknie. Für erste Plätze und der damit verbundenen Qualifikation für den im kommenden Jahr stattfindenden Wettbewerb auf Bundesebene gingen jeweils 500 Euro an die Cappelner Straßenzüge „Musikantenviertel“ und „Haakenkamp“. Der Cappelner Siedlungsabschnitt „Haakenhof` erhielt für einen zweiten Platz 400 Euro, und 300 Euro gingen an die Cappelner „Haake-Siedlung“, die im Wettbewerb eine Bronzemedaille geholt hatte.
An dem Landeswettbewerb hatten insgesamt 39 Siedlungen aus Niedersachsen teilgenommen. Neben den beiden Cappelner Straßenabschnitten wird sich die Hartwarder Siedlung aus Esens als dritte Bewerberin des Landes Niedersachsen im kommenden Jahr einer 15 köpfigen Jury auf Bundesebene stellen. Die Siegerehrung findet im November in Berlin statt.
Zu Beginn der Feier im Emstekerfelder Pfarrheim begrüßte der Kreisgruppenvorsitzende Klaus Rolle aus Cappeln neben Abordnungen von Siedlergemeinschaften auch den stellvertretenden Landesverbandsvorsitzenden Joachim Voss aus Oldenburg sowie den Emstekerfelder Ortsvorsteher Heiner Kuper.
In einer Ansprache zollte Landrat Eveslage den Siedlern ein großes Lob für deren vorbildliches Engagement zur Erhaltung und weiteren Verbesserung der Lebensqualität in den Städten und Gemeinden. Die Siedlergemeinschaften im Landkreis Cloppenburg hätten durch ihre Erfolge, bis hin zur Bundesebene in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit ihrer Struktur, ihrem Gepräge und mit ihrem Gemeinschaftssinn in der Lage seien, in oberen Regionen mitzumischen.
Insgesamt 39 Siedlungen aus Niedersachsen
hatten sich
beteiligt
Demographische Entwicklung im Vordergrund
