Aurich - Der Kreis Aurich kann die Energiewende aus eigener Kraft schaffen: Diese Botschaft vermittelte der Windanlagenbauer Enercon bei einer Veranstaltung in der Zentrale in Aurich vor Ratsmitgliedern der Kommunen, die in der Energienetz Ostfriesland GmbH (Eno) zusammengeschlossen sind. Dies sind Wiesmoor, Großefehn, Südbrookmerland, Ihlow, Krummhörn, Hinte, Großheide, Brookmerland und Hage.
Enercon will Partner von Eno bei der Übernahme der Strom- und Gasnetze werden. Ende 2012 sind Konzessionen ausgelaufen. EWE will die Netze behalten, Enercon will mit 49,9 Prozent Partner der Eno werden.
Das Unternehmen zeichnete von sich das Bild eines Vor-Ort-Versorgers, der Kapital in der Region hält, Arbeitsplätze schafft und die Haushalte mit grüner Energie beliefert. Die Kommunen hätten die Gelegenheit, eine eigene Energiepolitik zu gestalten, sagte Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. Martin Rühl (Stadtwerke Wolfshagen), meinte: „Das ist für Sie eine einmalige Chance.“ Langen Atem müsse man bei Kaufverhandlungen haben. Er riet zu einer Summe unter Vorbehalt.
