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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Enercon plant Superbatterie in Ostfriesland

06.08.2015

Aurich /Großefehn Der Auricher Windenergieanlagenbauer Enercon plant den Bau von Superbatterien, mit denen sich Schwankungen im Stromnetz ausgleichen lassen sollen. Ein Pilotprojekt dieser Art baut der Konzern zurzeit bereits im brandenburgischen Feldheim gemeinsam mit der dort ansässigen Firma Energiequelle. Bei einem Festakt zur Inbetriebnahme des Windparks Bagband (Großefehn/Kreis Aurich) stellte Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig jetzt die Idee in den Raum, solch einen riesigen Batteriespeicher möglicherweise auch in Ostfriesland zu errichten, etwa in Großefehn.

Enercon will mit den Supperbatterien darauf reagieren, dass die wachsende Zahl von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen und einspeisen, die Netzbetreiber in zunehmendem Maße ins Schwitzen bringt. Weht es kräftig und scheint zudem die Sonne, drückt aus Windkraft- und Solaranlagen jede Menge Energie in die Leitungen. Bei Flaute und Wolken kommt weit weniger an.

Gibt es zu wenig Strom, springen bislang konventionelle Gas- und Kohlekraftwerke ein, um die Lücke zu füllen, damit das Netz nicht kollabiert. Genau hier könnten stattdessen aber künftig auch Batteriespeicher Abhilfe schaffen, glaubt Enercon.

Der Pilotspeicher in Feldheim besteht laut Enercon aus 3360 Modulen, die der südkoreanische Hersteller LG zuliefert. Er kann bis zu 10,8 Megawattstunden an Energie speichern und diese mit einer Leistung von zehn Megawatt über eine spezielle Umrichtungs- und Steuertechnik von Enercon ins Netz speisen. Rund 13 Millionen Euro kostet das Projekt, das am 7. September in Betrieb gehen soll. „Wir wollen beweisen, dass sich Regionen komplett autark mit Energie versorgen können und wir dafür schnellstmöglich auch keine konventionellen Kraftwerke mehr als Back-up brauchen“, sagte Enercon-Sprecher Felix Rehwald jetzt der „Ostfriesen-Zeitung“.

Den Beweis dafür will Enercon unter anderem im vom EWE initiierten Projekt „Enera“ antreten – und im Zuge dessen könnte die Riesenbatterie nach Großefehn kommen. Wie berichtet haben sich EWE, Enercon und andere Partner gemeinsam mit großen Teilen Ostfrieslands und Frieslands als Modellregion um das Forschungsprogramm „Schaufenster intelligente Energie“ beworben.

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