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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Enercon schafft bis zu 1000 Arbeitsplätze

06.11.2008

HAREN /AURICH Spektakuläre Industrieansiedlung im Emsland: Der Windkraftanlagenbauer Enercon aus Aurich will in Haren/Ems eine Fertigung für Rotorblätter aufbauen. Schon kurzfristig sei mit rund 500 Arbeitsplätzen zu rechnen, mittelfristig könnten es bis zu 1000 werden, sagte Dieter Pohlmann, Sprecher bei der Stadtverwaltung von Haren, im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Verträge für die neue Fabrik seien in dieser Woche unterzeichnet worden. Das sei „ein großer Coup“ für Haren und die Region, sagte Pohlmann. Man sei „hoch erfreut“. „Per Handschlag“ hatten Firmeninhaber Aloys Wobben und Bürgermeister Markus Honnigfort im Beisein von Landrat Hermann Bröring den Vertrag besiegelt.

Der Bau der Fabrik soll nach Informationen des Stadtrats Dieter Sturm 2010 beginnen. Erste Rotorblätter sollen 2011 ausgeliefert werden.

Hintergrund der Investition etwa zehn Kilometer nördlich von Meppen ist die boomende Nachfrage nach Windkraftanlagen. Dass ausgerechnet an der Ems investiert wird, erklärt man vor Ort mit dem neuen „Eurohafen“ von Haren und Meppen und der sehr guten Anbindung auch an Straße und Schiene.

Bei Enercon war am Mittwoch keine Stellungnahme zu bekommen. Eigentümer Aloys Wobben ist gebürtiger Emsländer. Der 56-Jährige „kehrt jetzt quasi in seine Heimat zurück“, hieß es vor Ort.

Die lokale „Ems-Zeitung“ berichtete mit Bezug auf Enercon-Produktionsleiter Klaus Peters, die Entscheidung für Haren sei nach einer europaweiten Ausschreibung gefallen. Den Ausschlag hätten qualifizierte Arbeitskräfte und die gute Anbindung gespielt – wie auch die Nähe zum Hauptsitz des Unternehmens in Aurich (2800 Mitarbeiter) mit seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum. Laut Peters soll die Produktion in der neuen Anlage weiter automatisiert werden. Sie bleibe aber mit 1000 Stunden pro Rotorblatt sehr arbeitsintensiv.

Enercon besitzt bei der Windenergie nach eigenen Angaben bereits jetzt einen Marktanteil von „über 50 Prozent in Deutschland“. Weltweit sind es 14 Prozent. Die Gruppe betreibt weltweit zwölf Werke zur Rotorenfertigung, sechs Firmen zur Generatorenproduktion, vier Elektrowerke, acht Betriebe zur Turmfertigung sowie vier Produktionsstätten zum Anlagenbau sowie weltweit 160 Servicestationen (insgesamt rund 10 000 Mitarbeiter).

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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