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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Enercon spürt wieder Rückenwind

28.04.2017

Hannover /Aurich Der Auricher Windkraftanlagen-Hersteller Enercon hat sich am Donnerstag auf der Hannover-Messe gewohnt selbstbewusst und zuversichtlich präsentiert. Nach einem Einbruch im Jahr zuvor hatte der Konzern 2016 wieder zugelegt. „Wir haben die Delle hinter uns gelassen“, sagte Mit-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. Die Ostfriesen stellten 2016 demnach weltweit Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 3800 Megawatt auf. „Ein sehr schönes Geschäftsjahr“, so Kettwig. Im Jahr davor waren es nur 3100 Megawatt gewesen.

Für 2017 peile man erneut zwischen 3500 und 4000 Megawatt an neu installierter Leistung an, sagte Kettwig. Bereits vor längerer Zeit hatte Enercon das Ziel ausgegeben, in einem Jahr Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 4000 Megawatt aufzustellen. Gelungen ist das bislang nicht. Mit 3900 Megawatt war das Unternehmen der Marke 2014 am nächsten gekommen, 2016 erreichte es den bisher zweitbesten Wert.

Der Marktanteil von Enercon lag 2016 in Deutschland laut Kettwig bei 39,8 Prozent. „Wir hatten auch schon mal 60 Prozent“, sagte er augenzwinkernd. „Der Vertrieb weiß, wo der Hammer hängt.“ Realistisch für das laufende Jahr sei jedoch erneut ein Anteil von um die 40 Prozent.

Europa werde voraussichtlich der Markt mit den wichtigsten Wachstumspotenzialen für Enercon bleiben, sagte Kettwig. „Dort gibt es am meisten zu ernten.“ Frankreich beispielsweise sei von großer Bedeutung für das Unternehmen.

Die USA dagegen werde man weiter nicht beackern. „Wir haben noch einmal intensiv darüber nachgedacht und uns wieder dagegen entschieden.“ Auch werde man weiter nicht in die Offshore-Windkraft einsteigen, betonte Kettwig mehrfach. „Warum sollten wir ins Wasser gehen, wenn die Windenergie an Land weiter solch riesige Potenziale bietet?“

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