Oldenburg - Im Zuge der weiteren Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oldenburg wurde 2015 ein Förderprogramm für energetische Sanierungsmaßnahmen aufgelegt, das 2016 fortgesetzt wird. Es gilt nach Mitteilung der Verwaltung für Wohngebäude mit bis zu sechs Wohneinheiten im Stadtgebiet, die vor dem 1. Januar 1995 genehmigt wurden.
Das Programm bietet Zuschüsse zur Finanzierung der Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Keller- und obersten Geschossdecken, zum Austausch von Fenstern und Außentüren sowie zur Heizungserneuerung. Um die Förderung zu beantragen, muss ein entsprechendes Formular mit den Angaben zu Baujahr, Fläche, Adresse und Art der Sanierungsmaßnahme ausgefüllt werden. Beizulegen ist ein qualifiziertes Angebot des ausführenden Handwerksbetriebes; Eigenleistungen werden nicht gefördert. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften sind antragsberechtigt. Die Maßnahmen müssen die in der Förderrichtlinie festgelegten energetischen Standards erfüllen. Diese sind bewusst höher ausgelegt als die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorschreibt. Die Höhe der Fördersumme ist abhängig von der Maßnahme.
Im Jahr 2015 standen im städtischen Haushalt 93 000 Euro zur Verfügung. Von Juli bis Oktober wurden 87 Anträge gestellt, wovon 51 Projekte abgeschlossen sind. Mit den 93 000 Euro wurden Projekte mit einem Investitionsvolumen von 1,4 Millionen gefördert.
Für das Jahr 2016 wurden 150 000 von der Stadt Oldenburg zur Verfügung gestellt. Seitdem wurden 125 Anträge gestellt. 29 sind davon abgeschlossen. 43 Anträge gab es für den Austausch von Heizungen, 41 Anträge für die Kerndämmung der Außenwand, 20 für einen Austausch der Fenster, 18 für eine Dachsanierung. Der Rest verteilt sich auf Keller- oder Geschossdecken. Viele Antragsteller haben mehrere Maßnahmen aufgelistet. Daher entspricht die Verteilung der einzelnen Maßnahmen nicht der Zahl der Anträge, betont Armin Bertram, Fachdienst Umweltmanagement.
Die Energieeinsparung und der Klimaschutz stellen für die Stadt eine zentrale umweltpolitische Aufgabe dar. Auf der Grundlage des 2012 vom Rat der Stadt beschlossenen Energie- und Klimaschutzkonzeptes sollen nationale und internationale Klimaschutzziele durch eine erhebliche Verringerung der CO
