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, seien beim Windpark Oldenbroker Feld weitere Windenergieanlagen geplant mit einer Nabenhöhe von bis zu 180 Metern. Zum Vergleich: Die Silos im Braker Hafen sind 90 Meter hoch.„Ich bin nicht gegen Windkraft“, betont Mielcke, der sich auch in einer Bürgerinitiative gegen eine Konverterstation in Moorriem engagiert, „aber wir müssen mit der Ressource Natur vorsichtig umgehen“. Mielcke schlägt deshalb eine, wie er findet, „ungleich bessere Lösung“ vor: Tagesstrom aus der Wüste Sahara, nachts Strom aus Norwegen. Das sei allemal besser, als „7000 Tonnen Beton pro 150 bis 180 Meter hoher Windkraftanlage in die Landschaft zu stellen“.
Woher Mielcke von solchen Anlagen weiß, ist dem Ovelgönner Bürgermeister Thomas Brückmann indes ein Rätsel. „Solche Pläne kenne ich nicht“, sagt er auf Anfrage. Richtig sei, dass die Gemeinde im Zuge ihrer Entwicklungsplanung neue Flächen für Anlagen ausweisen will – darunter auch angrenzend zum bestehenden Windpark in Oldenbrok. Die Planungsunterlagen liegen im Zuge einer frühzeitigen Beteiligung der Bürger zurzeit öffentlich aus und können noch bis 26. April im Rathaus (Zimmer 9) oder im Internet eingesehen werden.
Doch dabei gehe es ausschließlich um eine Änderung des Flächennutzungsplans. Erst im zweiten Schritt, wenn der Bebauungsplan erstellt wird, würden etwa die Bauart und die Anzahl neuer Windenergieanlagen festgelegt, betont Brückmann.
