OLDENBURG - Der Oldenburger Stromversorger EWE hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als neun Milliarden Euro umgesetzt.

Das sei eine Steigerung um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte

der EWE-Vorstandsvorsitzende Werner Brinker am Dienstag auf der

Hannover Messe.

Grund für die Umsatzsteigerung sei vor allem die


internationale Preisentwicklung. Das Vorsteuerergebnis des

Unternehmens sei um 62 Prozent auf 532,4 Millionen Euro geklettert.

Der Konzern beschäftigte Ende des vergangenen Jahres 5836 Mitarbeiter

und damit über 400 mehr als im Vorjahr.

Noch in diesem Jahr plant EWE in Kooperation mit der Universität

Oldenburg den Aufbau eines Forschungszentrums, um neue

umweltverträgliche Technologien zu gewinnen. „Wir müssen den massiven

Veränderungen im Energiemarkt neue Konzepte entgegen stellen“, sagte

Brinker.

Außerdem beteiligt sich das Unternehmen am ersten deutschen

Offshore-Windpark, der 2008 in der Nordsee seinen Testbetrieb

aufnehmen soll. Dort werden unter der Federführung des

Bundesumweltministeriums für 175 Millionen Euro zwölf

Windenergieanlagen installiert. Zudem partizipiert EWE am neuen

Steinkohlekraftwerk in Bremerhaven.