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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Energiepolitik als Steckenpferd

03.04.2007

BONN BONN/AFP - Der „Neue“ im Bundeskartellamt ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Doch als oberster Wettbewerbshüter der Republik wird Bernhard Heitzer künftig oft im Rampenlicht stehen. Der Nachfolger von Ulf Böge an der Spitze der Bonner Kartellbehörde gilt als versierter Spitzenbeamter mit langjähriger Erfahrung in der Energie- und Industriepolitik. Im neuen Amt könnte der Volkswirt vor allem von seiner Kompetenz auf dem Energiesektor profitieren – schließlich spielt das Bundeskartellamt eine zentrale Rolle bei der angestrebten Schaffung von mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt.

Der 58-jährige Heitzer, der heute in einer Feierstunde offiziell in sein Amt eingeführt wird, war zuletzt Chef des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn.

Nach dem parteilosen Böge, der zum 1. April in den Ruhestand getreten ist, steht mit dem FDP-Mitglied Heitzer erst zum zweiten Mal ein promovierter Ökonom an der Spitze des Kartellamtes.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Regensburg und anschließender Promotion startete Heitzer seine berufliche Karriere 1977 im Bundeswirtschaftsministerium, zunächst im Referat Wirtschaftsstatistik. 1987 wurde er persönlicher Referent des damaligen Bundeswirtschaftministers Martin Bangemann (FDP), später des Staatssekretärs Otto Schlecht. Im Ministerium leitete Heitzer zuletzt vier Jahre lang die Unterabteilung „Grundsatz- und sektorale Fragen der Industriepolitik“, bevor er 2004 als Präsident zum BAFA wechselte.

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Das Amt kümmert sich als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundeswirtschaftsministerium um Aufgaben auf den Gebieten Außenwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Energie: Zu den Kernaufgaben der insgesamt 600 Mitarbeiter zählt die Ausfuhrkontrolle.

Mitarbeiter beschreiben Heitzer als unbürokratisch, pragmatisch und umgänglich. Mit Spannung wird nun erwartet, ob der verheiratete Vater von zwei Töchtern sich als Kartellamts-Präsident genauso konfliktfreudig zeigt wie sein Vorgänger Böge. Denn Böge war in seiner siebenjährigen Amtszeit keinem Streit aus dem Weg gegangen – weder mit den Ländern, deren Lottogesellschaften er die Bildung eines Wettmonopols vorwarf, noch bei spektakulären Unternehmensfusionen. So untersagte Böge dem Springer-Verlag die Übernahme von Pro Sieben Sat1. Außerdem wandte er sich gegen die Fusion von Eon und Ruhrgas, die schließlich per ministerieller Sondererlaubnis durchgesetzt wurde.

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