An Markus Wedemeyers Berufswahl ist sein Engagement bei der Johanniter-Unfallhilfe nicht ganz unschuldig. Seinen Zivildienst hat der Atenser als Rettungshelfer im Johanniter-Ortsverband Berne gemacht. „Das hat großen Spaß gemacht“, sagt Wedemeyer. Darum hat er sich nach Berufen aus dem Feld der Unfallhilfe umgesehen und sich entschlossen: „Dann mache ich den ganzen Schritt und riskiere ein Medizinstudium.“
Seit 2000 lernt der 25-Jährige an der Universität Lübeck. Den Kontakt zu den Johannitern hat er darüber aber nicht verloren. „Wenn ich am Wochenende oder in den Semesterferien hier bin, übernehme ich zum Beispiel auch Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen.“ Sonntags- und Nachtdienste stören ihn dabei nicht.
Zudem arbeitet Wedemeyer seit gut drei Jahren als Pressesprecher im Vorstand des Johanniter-Ortsverbands Nordenham mit. „Dabei kann ich viele meiner Aufgaben auch per Telefon, Fax oder E-Mail aus Lübeck erledigen“, freut sich der Student. Außerdem gehört er dem Redaktionsteam an, das die Internet-Seite des Johanniter-Landesverbandes Niedersachsen betreut.
Zu den Johannitern gekommen ist Markus Wedemeyer nach einer Schulfahrt im Frühjahr 1998. Sein Klassenkamerad Guido Kaiser habe damals eine kleine Sanitätstasche bei sich gehabt. Die sei während einer drückend schwülen Woche in Prag häufig zum Einsatz gekommen, bei Fußverletzungen, Mückenstichen und anderen Blessuren. „Guido Kaiser hat mir damals viel von den Johannitern erzählt“, erinnert sich Wedemeyer. Im Herbst 1998 habe er sich daraufhin selbst zum Sanitätshelfer ausbilden lassen. Kurz vor dem Abitur 1999 ist er den Johannitern beigetreten.
Etwas für die Allgemeineit zu tun und Menschen zu helfen, motiviert Markus Wedemeyer noch heute. „Außerdem habe ich bei den Johannitern schon tolle Leute und beeindruckende Charaktere kennen gelernt“, sagt er.joe
M. Wedemeyer
Johanniter
