Leer - Ein Firmenchef aus dem ostfriesischen Leer soll nach mehreren Tagen in der Gewalt von Entführern wieder frei sein. Das berichtete am Freitag die „Ostfriesen-Zeitung“ und berief sich auf zuverlässige Quellen. Demnach kam das Opfer gegen Zahlung eines hohen Lösegeldes frei. Vier Tatverdächtige seien gefasst, hieß es weiter.
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich bestätigte zwar einen Polizeieinsatz, nannte jedoch keine Details. Nähere Angaben seien frühestens in der kommenden Woche möglich, sagte die Sprecherin.
Dem Geschäftsmann geht es nach Informationen der „Ostfriesen-Zeitung“ gut. Der Unternehmer war Anfang der Woche in die Gewalt der Entführer geraten. Seit der Nacht zum Donnerstag ist er wieder auf freiem Fuß. Er war in der Nähe des Emstunnels an der Autobahn 31 gefunden worden. Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Die Polizei hat bisher nur bestätigt, dass es einen Einsatz gab. Nähere Angaben wollte sie mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht machen.
Für die Freilassung des Unternehmers soll Lösegeld in Höhe von einer Million Euro gezahlt worden sein. Allerdings haben die Entführer – Osteuropäer, wie es aus Polizeikreisen hieß – das Geld am Ende offenbar nicht in die Hände bekommen. Sie seien eher dilettantisch vorgegangen.
