NWZ
berichtete) wird Anfang des kommenden Jahres in eine Pilotanlage und dann zur Produktionsreife geführt. Das haben Gerd Meyer (WM Apparatebau) und Mario Urra Saco (Big Dutchman), deren Firmen hinter BD stehen, sowie Benno Schomaker (Geschäftsführer agrar- und ernährungsforum Oldenburger Münsterland) Dienstag dem umweltpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Martin Bäumer sowie dessen Kollegen Clemens gr. Macke mitgeteilt. Gr. Macke hatte Bäumer zu einem Informationsbesuch eingeladen.Die Reststoffe – auch Hühner- und Putenkot – werden vor der Vergasung zu Pellets getrocknet. Anfragen aus dem In- und Ausland nach der Anlage gebe es satt, so Schomaker. Allerdings stünden der Produktion der Anlage noch bürokratische Hürden im Wege. Dabei gehe es im Prinzip um einen Passus in der Niedersächsischen Bauordnung und um die Definition der tierischen Reststoffe. Sie würden zumindest von Teilen der Bürokratie als Abfall gesehen, von den Anlageentwicklern und anderen aber als Wertstoffe, was eine andere Einstufung in die gesetzlichen Vorschriften nach sich ziehe, so Schomaker.
Bäumer sagte den Nuttelner Entwicklern Unterstützung zu. Gr. Macke kündigte an, Schomaker, Urra Saco und Schomaker zu einer Expertenanhörung nach Hannover einzuladen. Es könne nicht angehen, so Bäumer, dass sich die Politik so hehre Ziele wie Umwelt- und Klimaschutz setze, die die Nuttelner Anlage erfülle, um dann von bürokratischen Hindernissen ausgebremst zu werden.
