Firmenjubiläen dokumentieren, dass Unternehmen mit der richtigen Strategie erfolgreich geführt worden sind. Auch sind Jubiläen geeignet, den Betrieb der Öffentlichkeit vorzustellen. Das in Kayhauserfeld ansässige Unternehmen für Signalanlagen, Schrankentechnik und Photovoltaikanlagentechnik SILA feierte am Sonnabend mit einem Tag der offenen Tür sein 25-jähriges Firmenbestehen. Der Name SILA gehe auf SIgnalanlagen LAbudda, dem Gründer der 1990 in Berlin errichteten Signalbaufirma zurück, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinz Lübbe. Der studierte Elektrotechniker hatte 1993 50 Prozent Firmenanteile gekauft, 1999 den gesamten Betrieb. Geleitet durch eine Anzeige in der NWZ erwarb der in Höltinghausen bei Cloppenburg geborene Lübbe 1993 Gebäude und Grundstücke in Kayhauserfeld. Ein Grund für die Einrichtung dieser Niederlassung neben Hannover und Berlin seien die hier vorhandenen Fachkräfte gewesen, bekannte er. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 32 Mitarbeiter und bildet jährlich Signalanlagentechniker aus.
Ein großer Kunde sei auch die Gemeinde, so Lübbe. Daneben sei das Unternehmen im nord- und westdeutschen Raum tätig, auch als Sponsor lokaler Sportvereine. Zudem hatte die Firma ihr Wissen, Ampelanlagen, Maschinen und Mitarbeiter für die vom Petersfehner Verein „Bürgerleuchten“ installierte Straßenbeleuchtung zwischen Oldenburg und Petersfehn zur Verfügung gestellt. Auch der nächste geplante Abschnitt zwischen Petersfehn I und II werde gleichermaßen unterstützt, versicherte Lübbe.
Bürgermeister Dr. Arno Schilling überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Er freue sich, dass sich SILA auf dem Markt behaupte und lobte das soziale sowie wirtschaftliche Engagement des Unternehmens, das sich sichtlich regional verbunden zeige.
