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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Erfurt wird Knotenpunkt im Bahn-Netz

12.09.2017

Erfurt /Berlin Mit Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke zwischen Berlin und München über Erfurt werden ab Mitte Dezember täglich rund 80 Fernverkehrszüge in der thüringischen Landeshauptstadt halten. „Thüringen wird zum Drehkreuz im mitteldeutschen Verkehr“, sagte Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) am Montag bei der Vorstellung des neuen Fahrplans. Er soll am 10. Dezember in Kraft treten.

Nach Angaben der Bahn handelt es sich um die größte Fahrplanumstellung der vergangenen Jahrzehnte.

„Wir liegen geografisch günstig zwischen den Zentren Berlin, München, Frankfurt und Leipzig“, sagte Keller. Daher werde das gesamte Bundesland vom neuen Fahrplan profitieren. Ab Dezember werden sechs Fernverkehrslinien über Erfurt fahren. Unter anderem soll es neue Direktverbindungen nach Hamburg, Rostock und Stuttgart geben.

Eckart Fricke von der Bahn sprach von einem „gewaltigen Mobilitätssprung auf der Schiene“. Der ICE-Sprinter schafft die 623 Kilometer lange Strecke Berlin-München in weniger als vier Stunden und soll werktags dreimal täglich fahren. Der Zug hält vom Berliner Hauptbahnhof aus in Berlin-Südkreuz, Halle, Erfurt, Nürnberg und schließlich in München.

Die Bahn rechnet auf dieser Strecke mit einer Verdoppelung auf 3,6 Millionen Passagiere jährlich. Zusätzlich zum Sprinter wird ein ICE fast stündlich auf der Strecke zwischen Berlin und München verkehren, der der Bahn zufolge in der Regel rund viereinhalb Stunden braucht.

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