Berlin/Oldenburg - Vorstellung in der Hauptstadt: Erstmals hat sich die norddeutsche Ernährungswirtschaft bei einem Parlamentarischen Abend in Berlin präsentiert.
„Mit diesem Abend unterstreichen wir, dass die Nahrungs- und Genussmittelindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Norden ist. Die Branche wächst stetig und stellt heute rund 140 000 Arbeitsplätze“, erklärte Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), vor der Veranstaltung am Mittwochabend. In Norddeutschland arbeite fast jeder fünfte Industriebeschäftigte in der Ernährungswirtschaft, das seien doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt.
Stuke wies auch auf Standortvorteile hin: „Die norddeutschen Seehäfen sind eine zentrale Drehscheibe für den weltweiten Handel mit Rohstoffen und Lebensmitteln.“
Ausgerichtet wurde der Abend mit rund 150 Gästen von IHK Nord, einem Zusammenschluss von 13 IHKs.
Jürgen Abraham, Gründer von Abraham Schinken in Seevetal (mit Werken in Edewecht und Harkebrügge), dem größten Schinkenhersteller Deutschlands, betonte das tägliche Engagement der Lebensmittelhersteller für die Sicherheit und Qualität ihrer Produkte. Sein Appell: „Wir müssen weiter in Nachhaltigkeit und Transparenz investieren, denn nur so können wir das Vertrauen unserer Kunden stärken und auf Dauer sichern.“
