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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Kaufhäuser: Weitere Filial-Schließungen bei Kaufhof

16.10.2020

Essen /Bremen Galeria Karstadt Kaufhof macht ernst: Nach dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens schließt der deutsche Warenhauskonzern in dieser Woche eine ganze Reihe von nicht mehr rentablen Filialen.

Das Kaufhof-Warenhaus in der Hamburger Mönckebergstraße stellte schon am Mittwoch für immer den Warenverkauf ein, ebenso der Kaufhof in Essen. Weitere Filialen unter anderem in Braunschweig, Witten und Fulda sollen in den nächsten Tagen folgen. Wie viele genau nun geschlossen werden, darüber wollte ein Unternehmenssprecher keine Auskunft geben.

„Oldenburg“ galt bisher stets als gesichert.

Insgesamt sieht das Sanierungskonzept des Konzerns die Schließung von gut 40 der zuletzt noch rund 170 Warenhäuser vor. Allerdings kommt die Schließung der betroffenen Häuser nicht auf einen Schlag – einige von ihnen sollen noch für das Weihnachtsgeschäft geöffnet bleiben.

Der traditionsreiche Warenhauskonzern war in der Corona-Krise in eine massive Schieflage geraten und hatte Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen müssen. Im Zuge des Insolvenzverfahrens gelang es, Schulden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro abzuschütteln. Anfang Oktober ließ er das Insolvenzverfahren hinter sich. Für Tausende Mitarbeiter bedeutet die Neuaufstellung allerdings den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Fast 130 Kaufhäuser und mehr als 16 000 Arbeitsplätze bleiben aber erhalten.

Unterdessen zeichnet sich für den geschlossenen Bremer Kaufhof-Standort offenbar eine neue Nutzung ab: Der Vermieter habe nach eigenen Angaben bereits einen Nachmieter gefunden, berichtete „Buten & Binnen“.

Eine Möbelkette solle in zwei Etagen einziehen – vorerst zeitlich begrenzt. Der Eigentümer plane in einer weiteren Etage auch, kleine Flächen für unterschiedliche Mieter anzubieten, ein sogenanntes Shop-in-Shop-Konzept. Wann die Möbelkette und die kleinen Läden eröffnen, sei allerdings noch nicht geklärt.

Buten & Binnen meldete auch: „Der große Elektronikladen und der Supermarkt, die seit Jahren im Gebäude sind, bleiben dort.“

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