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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Energie: Eon und RWE teilen Geschäfte auf

14.03.2018

Essen Energie-Allianz mit Folgen: Die deutschen Versorger Eon und RWE wollen bei der Zerschlagung der RWE-Tochter Innogy bis zu 5000 Stellen abbauen, wenn auch ohne Kündigungen. „Eon hat noch nie betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. So wird es auch weiter sein“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen am Dienstag bei der Vorstellung des Deals, mit dem sich die beiden Energieriesen nicht länger Konkurrenz machen wollen. Der Jobabbau ist bei der neuen Eon vorgesehen, bei RWE soll es insgesamt keinen Personalabbau geben.

Es geht um nichts weniger als die Neuordnung des deutschen Energiemarktes. Teyssen lobt das komplizierte Konstrukt als einen der „kreativsten Gestaltungsdeals der deutschen Industriegeschichte“. Eon wird künftig keinen Strom mehr produzieren und sich ganz auf die Energienetze und den Stromverkauf an dann rund 50 Millionen Kunden in Europa konzentrieren. Unter dem Dach von RWE sollen die gesamten erneuerbaren Energien zusammengeführt werden.

Man sei „aus einer Position der Stärke“ in den Deal gegangen, sagten Teyssen und RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. Beide Konzerne haben 2017 die Milliardenverluste des Vorjahres hinter sich gelassen und wieder Geld verdient. Allerdings trieb auch die Rückzahlung der Atomsteuer die Ergebnisse hoch. „Eine Transaktion, bei der es eigentlich nur Gewinner gibt“, lobt Schmitz. Das gelte auch für die Mitarbeiter. Die Gewerkschaften „Verdi“ und IG BCE haben jedenfalls ungewöhnlich positiv reagiert. So wollte „Verdi“ im Aufsichtsrat für das Geschäft stimmen. Die Arbeitnehmervertreter wüssten eben, dass für eine nachhaltige Entwicklung bei der Beschäftigung „auch mal Stellen wegfallen“, meint Teyssen. Viele Angestellte dürften das anders sehen.

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