ESSEN - Die Leistungen von Unternehmen in der Gemeinde Essen hätten sich in 2008 auf hohem Niveau bewegt. Dadurch seien ein hoher Beschäftigungsgrad in der Gemeinde und gute Steuereinnahmen erreicht worden. Wirtschaftlich gesehen sei das Jahr 2008 daher ein „sehr gutes Jahr“ für die Gemeinde gewesen. So lautete das Jahresfazit von Bürgermeister Georg Kettmann am Montagabend während des Jahresempfangs der Gemeinde im „Hotel zum Rathaus“. Zu diesem Empfang hatte die Gemeinde Personen eingeladen, bei denen sie sich bedanken wollte „für deren bisherigen Einsatz zum Wohle der Gemeinde“. Gekommen waren unter anderem Ehrenbürgermeister Clemens Ahrens, Leute aus Rat und Verwaltung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von gemeindlichen, kirchlichen und anderen Einrichtungen, Vertreter der Kirchen, der Schulen, der Polizei, der Feuerwehren und die ehrenamtlich tätigen Bezirksvorsteher.

Weichen für die Krippe

2008 seien die Weichen dafür gestellt worden, dass schon bald die erste Essener Kinderkrippe eröffnet werden könne. Zwölf der 15 Plätze in der gemeindeeigenen Einrichtung seien bereits vergeben, so Kettmann. Voran gehe es auch in der Grundschule mit einer Ganztagsbetreuung an einem Tag, ehe 2010 der mehrtägige Ganztagesbetrieb beginne. Auch hier leiste die Gemeinde Unterstützung.

Das sanierte Hallenbad habe das erste Bewährungsjahr mit Erfolg bestanden – auch Dank der motivierten Mitarbeiter, sagte der Bürgermeister. Die Gemeinde wolle auch die Turnhalle im Sportzentrum weiter sanieren.

Bauplätze seien in der Gemeinde im vergangenen Jahr leider nur sehr schleppend abzusetzen gewesen. Mit wesentlichen Folgen für die Bauwirtschaft, die einen völligen Einbruch im Wohnungsbau zu verkraften hatte.


Vorangetrieben werden sollen die Erweiterung des Gewerbegebiets in Sandloh und das Verfahren für die Planung der „Nordwest-Tangente“. Kettmann hofft darüber hinaus, dass die Gemeinde 2009 der Realisierung der „Ortsumgehung B 68“ wesentlich näher komme.

Ein besonderer Dank

Ein besonderes „Dankeschön“ sagte der Bürgermeister zwei Ratsmitgliedern, die besondere Ideen zum Wohle vieler Menschen realisiert hatten: Georg Griep-Raming hatte 2007 und 2008 den „Krippenweg“ zu Weihnachten eingerichtet, und Paul Krampe hatte für die Eislauffläche am nördlichen Ufer der Lager Hase gesorgt.