ESSEN - Die Alfons Greten Betonwerk GmbH & Co. KG aus Essen hat ein neues Legehennen-Stallhüllenkonzept entwickelt. Es wird erstmals bei der Deutschen Frühstücksei (DFE) in Neuenkirchen eingesetzt.
Die DFE verwendet damit als erstes Großunternehmen in der Eierbranche das Greten-System, um die neue Tierhalteverordnung schnellstmöglich umzusetzen. Greten hat von der DFE im ersten Schritt einen Auftrag für insgesamt 21 Legehennenställe an zehn Farmstandorten erhalten – weitere sind für 2011 bereits in Planung.
Mit dem Neubau des ersten Farmstandortes für rund 210 000 Legehennen in Bodenhaltung im Kreis Oldenburg wurde Ende November 2009 begonnen. Die Wände der drei Ställe inklusiv Packstelle brachten es dort auf die beachtliche Gesamtlänge von 1350 Metern.
Nach Inbetriebnahme dieses ersten Farmstandortes wird die DFE bis Ende des Jahres 2010 an weiteren vier Standorten eingestallt haben. Die Einstallung des letzten Standortes im laufenden Jahr 2010 wird mit rund 240 000 Legehennen in Bodenhaltung in Hausstette erfolgen. Hier entstanden in kürzester Bauzeit fünf Ställe inklusiv Packstelle mit einer Wandlänge von insgesamt 1550 Metern.
Die schalungsglatten Innenwände des Greten-Systems setzten neue hygienische Maßstäbe. Sie seien gut zu reinigen und zu desinfizieren und böten keinerlei Rückzugsmöglichkeiten für Vogelmilben oder Schadnager, so der Hersteller.
Das neue Konzept haben Mark Sander von der Firma Greten und Christian Hinxlage von der DFE entwickelt. „Es ist optimal auf die Bedürfnisse der DFE abgestimmt und kann bei allen Farmstandorten eingesetzt werden“, so Sander. In ähnlicher Weise wurden auch für andere Kunden Konzepte entwickelt.
„Das Greten-Konzept hat zahlreiche weitere Vorteile“, so Sander: „Die im eigenen Hause erstellten Statikunterlagen konnten sowohl die Planungskosten wie auch die Planungszeit erheblich reduzieren. Und die Entwicklung von Standardmodulen mit fertig installierten Fenstern und Türen ermöglichte es uns, im Winter vorzuproduzieren.“ Das habe im Frühjahr die Produktion und die Bauzeit extrem verkürzt. Weiteres Einsparpotenzial liege in dem sehr guten Dämmwert (0,32 W/m²K) der Sandwichwände. Dieser reduziere den Energiebedarf spürbar.
Weitere Infos gibt es bei Ingo Ehrlich (Telefonnummer 05434/ 9444072; E-Mail: IEH@ greten.de)
