Essen - Die weltweit operierende Essener Firma Vogelsang wird im Sommer dieses Jahres ihre Produktion im Industriegebiet Sandloh wesentlich durch die Inbetriebnahme der neuen Halle auf dem früheren Betriebsgelände Ludmann an der Ostseite der Straße „Holthöge“ erweitern, die sie bis dahin eingerichtet haben wird.

Die neue, nach jüngsten Erkenntnissen errichtete große Produktionshalle ist etwa 120 Meter lang, 36 Meter breit und neun Meter hoch. Auf der 4300 Quadratmeter großen Grundfläche wird das Unternehmen etwa 30 Bearbeitungszentren und 40 CNC-Drehmaschinen unterhalb der Lichtbänder im Dach installieren, die sicherstellen, dass das dadurch eindringende Tageslicht an den Maschinen optimal genutzt werden kann.

Vorgesehen ist, dass werktäglich in zwei Schichten in der Halle gearbeitet wird. Wenn dann dort alle Maschinen gleichzeitig bedient werden, werden dort zeitgleich etwa 80 Arbeitskräfte wirken.

Ein wesentlicher Anteil des Strombedarfs in der Halle soll durch eine Photovoltaikanlage gedeckt werden, in der Sonnenlicht mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt wird.

Vogelsang-Unternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben bekanntlich seit etlichen Jahren weltweit technisch hochwertige und sehr gefragte Maschinen unter anderem für Biogas- und Kläranlagen, für die Landwirtschaft, für verschiedene Industriezweige sowie für die Vakuum-Abwasserentsorgung in Reisezügen, Bussen und Schiffen.


Hauptsitz der 1929 gegründeten Firma ist nach wie vor Essen. Weltweit ist die Firma nach eigenen Angaben in 28 Ländern vertreten, darunter Australien, USA sowie in mehreren Ländern in Südeuropa und Asien.