Essen - Informationen für das Aufstellen des Etats 2016 der Gemeinde holten sich Mitglieder des Essener Gemeinderats am Montag vor Ort. Dazu waren sie von 9 bis 18 Uhr zu Fuß und mit einem Bus unterwegs. Unter der Regie von Andreas Güttler, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, und von Bauamtsleiter Erich große Pöhler besichtigten sie Wege, Straßen, Baugebiete und gemeindliche Institutionen.

Angefahren wurden unter anderem auch die Stelle, an der die Straße Helms Esch auf den Nadorster Weg aufmündet und den von dort aus nach Norden hin verlaufenden Teil des Nadorster Weges. Er soll 2016 auf fünf Meter Breite ausgebaut werden. An der Alten Cloppenburger Straße wurde die Stelle inspiziert, an der der Wall zum Wohngebiet Helms Esch durchbrochen wird, damit die Mörikestraße auf die Alte Cloppenburger Straße aufmünden kann.

Der Rat besichtigte auch das nördlich des Feuerwehrgrundstücks gelegene über 2000 Quadratmeter große gemeindeeigene Gelände, auf dem ein aus 30 Modulen bestehendes Flüchtlingswohnheim mit 48 Wohnplätzen errichtet wird. Die Gemeinde wird in den kommenden Monaten zu den bereits angekommenen 120 Flüchtlingen weitere 69 aufnehmen. Wenn das neue Flüchtlingswohnheim nicht bis ihrer Ankunft fertig sein sollte, so Güttler, werde die Gemeinde sie vorläufig auf dem Jugendcampingplatz unterbringen. Dort stehen acht beheizbare Bauwagen und ein massives Gemeinschaftshaus zur Verfügung.

In Bevern erläuterte Grundschulrektorin Carola Scherbring den Ratsmitgliedern vor Ort die für 2016 eingereichten Wünsche. Auch das Gelände an der Beverner Florianstraße wurde besucht. Dort sollen das neue Feuerwehrgerätehaus und 16 Bauplätze entstehen, die allesamt schon verkauft seien, so Erich große Pöhler.

In der Essener Grundschule erläuterte Benita Neteler ihre für 2016 bei der Gemeinde eingereichten Investitionswünsche. In der Essener Oberschule übernahm Rektor Alexander Scherbring aus Dinklage diese Aufgabe.


Im kommunalen Kindergarten Essener „Regenbogen“ und in der Essener Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ stellten die Erzieherinnen Rosi Renner und Inka Claus den Ratsmitgliedern ihre Wünsche vor.