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Europas größtes Landsäugetier

Der Wisent

(Bison bonasus) ist Europas schwerstes und größtes Landsäugetier und zudem der letzte Vertreter der Wildrindarten des europäischen Kontinents. Er hat eine Kopfrumpflänge von 3,30 Meter und eine Schulterhöhe von bis zu zwei Meter, dabei ein Gewicht von bis zu einer Tonne. Wie beim amerikanischen Vetter, dem Bison, ist das Fell dunkelbraun; Kälber und Jungtiere haben eine mehr rötliche Farbe. Der Kopf ist auffallend kurz, trägt einen ausgeprägten Kinnbart und endet in zwei kurzen Hörnern. Er wird gesenkt getragen und liegt deutlich unter dem Widerrist, was die massige Gestalt verstärkt.

Von einem

amerikanischen Bison ist der Wisent nur schwer zu unterscheiden. Er hat kürzere Haare, einen höheren Widerrist, längere Hörner und einen längeren Schwanz. Beide Arten sind gleich groß, obwohl der amerikanische Bison kompakter und kräftiger wirkt.

Am 9. Februar 1921

wurde der letzte frei lebende Wisent in Polen von einem Wilderer erlegt. 1927 starb der letzte Wisent im Kaukasus. Das Wildrind war damit in freier Wildbahn ausgestorben. Aber 56 Tiere hatten in Zoos überlebt.

Ein Zuchtprogramm rettete die Art vor dem völligen Aussterben. Heute leben wieder über 3000 dieser Wildrinder in der ganzen Welt.

Das Gelände

im Eleonorenwald ist das größte Freigehege Deutschlands. Mit Spannung erwarten Biologen und Verhaltensforscher der Universität Osnabrück deshalb die Auswirkungen der Wisentbesiedelung auf andere große Wildtierarten. Im Eleonorenwald leben u. a. auch größere Bestände von Rotwild, Damwild, Rehwild und Schwarzwild.
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