Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

European Medical School strahlt auch nach Bremen

Anna Zacharias

FRAGE:

Herr Rudolph, was genau ist die „Clusterinitiative Gesundheitswirtschaft Nordwest“?

RUDOLPH

: Uns geht es darum, Akteure zusammenzubringen, um zum Beispiel in Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Apotheken mit niedergelassenen Ärzten oder der Wissenschaft und Leistungserbringern neue Projekte zu realisieren. Am Ende soll natürlich der wirtschaftliche Erfolg stehen, aber

auch die Verbesserung der medizinischen Versorgung im Sinne der Patienten.

FRAGE:

Welche Ideen und Konzepte haben Sie schon umgesetzt?

RUDOLPH

: Ein Beispiel: Wir bereiten zurzeit das Industrieforum Gesundheitswirtschaft Nordwest am 22. Februar im Bremer Congress Centrum vor, bei dem wir Unternehmen, die Pharmatechnik oder Medizintechnik anbieten, zusammenbringen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und kleineren regionalen Firmen, die Ideen anzubieten haben. Es gibt einige kleinere Firmen, die Komponenten einer komplexen Technologie produzieren. Oft wissen die Großen gar nicht, was die Kleinen können.

FRAGE:

Können Sie bisher eine insgesamt positive Bilanz verzeichnen?

RUDOLPH

: Der Netzwerk-Aufbau ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie abgeschlossen sein wird, aber wir haben schon viel erreicht. Mehrmals im Jahr treffen sich unsere Mitglieder zum Austausch. Im September hat unsere Regionalkonferenz stattgefunden, die nächste wird in diesem Sommer in Oldenburg sein. Wir haben steigende Mitgliederzahlen, bei der Gründung im Mai 2011 waren es 36, inzwischen sind es schon 64.

FRAGE:

Welche Entwicklungen erwarten Sie mit dem Entstehen der European Medical School in Oldenburg?

RUDOLPH

: Die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen werden sicherlich mit der Medical School kommen. Sie führt Akteure zusammen, das strahlt auch von Oldenburg nach Bremen. In der Wissenschaftslandschaft in der Metropolregion gibt es 30 Studiengänge, die in den Bereich Medizin und Gesundheit spielen. Mit dieser Kompetenz kann man ungeahnte Dinge erreichen.

Ansgar Rudolph

ist Geschäftsführer der Gesundheitswirtschaft Nordwest, die am 11. Mai 2010 gegründet wurde. Zu den Mitgliedern gehören u.a. die IHK, Krankenhäuser, Krankenkassen, Forschung und Wirtschaftsförderung aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg.  @ Infos unter

http://www.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hoffen auf reges Interesse für die Schmetterlingswochen: Landschaftsökologe Felix Närmann (l.) und Thorsten Kuchta von der Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050.

SCHMETTERLINGSWOCHEN IN MOORMERLAND Forschungen förderten eine große Vielfalt an Faltern zutage

Axel Pries
Moormerland
Fordert Verbesserungen für die Opfer des SED-Regimes: Evelyn Zupke (62), frühere Bürgerrechtlerin und SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag

STREIT UM ANGEKÜNDIGTE VERBESSERUNGEN Warum SED-Opfer der Bundesregierung „Wortbruch“ vorwerfen

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Der Klosterpark Oestringfelde ist sozusagen die „grüne Lunge“ von Schortens und beliebtes Ausflugsziel. Dort stehen unter anderem mehrere alte Eiben.

FÖRDERMITTEL FÜR KLOSTERPARK Juwel der Stadt Schortens soll mit 1,387 Millionen Euro weiterentwickelt werden

Jeversches Wochenblatt
Schortens
„Darüber müssen wir nochmal reden“
Pro-palästinensische Proteste vor der US-Botschaft in Jakarta (Indonesien): Im Hintergrund ist das KI-generierte Bild „all eyes on Rafah“ zu sehen. Dieses geht zurzeit in den „sozialen Medien“ viral.

KOLUMNE ZU „ALL EYES ON RAFAH“-KI-BILD Erst recherchieren, dann teilen

Luise Charlotte Bauer
Der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums Wilhelmshaven, Reinhold Keil.

PROZESS GEGEN WILHELMSHAVENS EX-KLINIKUMS-GESCHÄFTSFÜHRER Fehlende Qualifikation bei Bewerbung nicht überprüft

Lutz Rector
Wilhelmshaven