Luxemburg - Die Arbeitslosigkeit in den 17 Euro-Ländern hat den höchsten Stand seit elf Jahren erreicht. Im Februar waren 19,07 Millionen Menschen in der Eurozone ohne Job, 33 000 mehr als im Januar. Das meldete die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg. Damit ist wegen der andauernden Schuldenkrise ein neuer Rekordstand seit der Euro-Bargeldeinführung im Januar 2002 erreicht.

Die Arbeitslosenquote im Eurogebiet betrug im Februar zwölf Prozent – auch das ist ein neuer Höchststand. EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor nannte die Zahlen inakzeptabel und sprach von einer „Tragödie für Europa“.

Die Krisenländer Griechenland und Spanien melden über 26 Prozent Arbeitslose, in Portugal sind es 17,5 Prozent.