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Ev. Krankenhaus Oldenburg: Chefin Gyde Jungjohann muss gehen

Sabine Schicke
OLDENBURG - Dr. Gyde Jungjohann verlässt das Evangelische Krankenhaus: Der Aufsichtsrat der Klinik hat ihr als medizinischem Vorstand das Vertrauen vergangene Woche entzogen. Bis zum 31. März will das Haus weitere Entscheidungen treffen. So lautet die offizielle Stellungnahme, die Pressesprecherin Angela Rieger auf Anfrage der

NWZ

  am Montagnachmittag übermittelte. Einzelheiten wollte sie nicht preisgeben mit Hinweis auf das schwebende Verfahren. Die Details der Trennung werden derzeit verhandelt.

Dem Vernehmen nach soll es unüberbrückbare Verwerfungen gegeben haben zwischen den Chefärzten des Hauses und dem kaufmännischen Vorstand auf der einen und Dr. Gyde Jungjohann auf der anderen Seite. Die Medizinerin stand gemeinsam mit dem kaufmännischen Vorstand Thomas Kempe an der Spitze der Klinik.

In den vergangenen Monaten hatten beide noch zusammen die großen Erweiterungs- und Umbaupläne des Krankenhauses an der Marienstraße vorgestellt, das sich mit medizinischem Versorgungszentrum und Parkhaus auf das Areal der Feuerwehr an der Auguststraße ausdehnen wird. Auch der gesamte OP-Bereich wird modernisiert und inklusive Hubschrauberlandeplatz neu gebaut (

NWZ

  berichtete).

Dr. Gyde Jungjohann (46) war als Nachfolgerin von Neurochirurg Dr. Ulrich Sander nach dessen Pensionierung Anfang 2008 aus Hamburg nach Oldenburg gekommen und hatte die Position des medizinischen Vorstands übernommen. Zuvor war sie ärztliche Direktorin des Krankenhauses Mariahilf in Hamburg-Harburg und dort sechs Jahre lang Qualitätsmanagerin.

Auf Anfrage der NWZ  teilte Dr. Gyde Jungjohann mit: „Der Aufsichtsrat der Evangelischen Krankenhausstiftung hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit mir nicht fortzusetzen.“ Das Dienstverhältnis sei ungekündigt. „Der Wortlaut des Aufsichtsratsbeschlusses folgt der Satzung der Stiftung und ist Voraussetzung für die Abberufung. Wir befinden uns zurzeit in Gesprächen, denen ich momentan nicht vorgreifen möchte.“

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