Oldenburg/Leipzig - Bei der EWE gibt es offenbar Überlegungen, den Anteil am Leipziger Ferngasunternehmen VNG weiter aufzustocken. Wie diese Zeitung aus Branchenkreisen erfuhr, führt der Oldenburger Versorger Gespräche mit Gazprom Germania, der deutschen Tochter des russischen Gasriesen Gazprom, die einen Anteil von 10,5 Prozent am größten ostdeutschen Unternehmen hält. Erst 2014 hatte EWE einen 15,8-Prozent-Anteil von Wintershall an VNG übernommen und sich damit die Mehrheit in Leipzig gesichert (aktueller Anteil: 63,7 Prozent).
EWE wollte die Gerüchte nicht kommentieren. „Eine generelle Entscheidung darüber, ob wir unsere VNG-Anteile langfristig halten oder veräußern wollen, ist bisher nicht gefallen“, sagte ein Sprecher.
