Oldenburg - Das Oldenburger Energieunternehmen EWE und der Karlsruher Versorger EnBW haben am Mittwoch ihr geplantes Tauschgeschäft besiegelt. Wie die Konzerne am Mittwoch mitteilten, hat EnBW nun von EWE deren 74,2-Prozent-Anteil am Leipziger Ferngasunternehmen VNG übernommen. Zugleich hat sich EnBW von einem 20-Prozent-Anteil an EWE getrennt. Dabei haben die EWE AG und die im Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband zusammengeschlossen kommunalen EWE-Anteilseigner jeweils zehn Prozent übernommen.

Die nun noch verbleibenden sechs Prozent, die EnBW noch an EWE hält, sollen bis spätestens 2019 vom EWE-Verband übernommen werden, hieß es weiter. EWE-Verband und EWE planen, bis spätestens 2019 einen neuen strategischen Partner zu finden. „Wir sind zufrieden, dass wir die im vergangenen Herbst vereinbarte Transaktion wie geplant abschließen konnten“, sagte EWE-Vorstandschef Matthias Brückmann. Nun gelte es, die Suche nach „einem neuen strategischen Partner oder auch einem Konsortium aus mehreren Unternehmen“ gründlich vorzubereiten.