• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

EWE und Enercon bündeln Kräfte

22.12.2015

Aurich /Oldenburg Zwei prominente Unternehmen der Energiebranche im Nordwesten bündeln künftig ihre Kräfte. Der Energiedienstleister EWE (Oldenburg) als Vorreiter intelligenter Netze und der größte deutsche Hersteller von Windkraftanlagen mit Stammsitz in Aurich, Enercon, wollen künftig gemeinsam an neuen Geschäftsideen in den Bereichen erneuerbare Energien und intelligente Stromnetze arbeiten. Sie planen eine Kooperation im Rahmen eines noch zu gründenden Gemeinschaftsunternehmens (Joint Venture). Das teilten Vertreter beider Unternehmen am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum (EEZ) in Aurich mit.

Energieriesen

Die EWE beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, 1,7 Millionen mit Gas und etwa 700 000 Kunden mit Telekommunikationsdienstleistungen.

Enercon gehört seit mehr als 30 Jahren zu den Technologieführern in der Windenergiebranche und hat weltweit mehr als 25 100 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 40 Gigawatt errichtet (Stand Dezember 2015).

Die Zusammenarbeit soll sich im ersten Schritt auf den Landkreis Aurich konzentrieren. „Wir möchten ihn möglichst vollständig und sicher mit vor Ort erzeugter regenerativer Energie versorgen“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD/Sande). Erkenntnisse aus dem Projekt sollen später auf andere Teile Deutschlands und ausgewählte Auslandsmärkte ausgeweitet werden, sagte EWE-Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann.

Der Schlüssel sei es, Wissen (Know-how) zu bündeln. „Wir werden sicher keine Windkraftanlagen bauen, können aber, was Netze angeht, einiges an Wissen beisteuern“, sagte Brückmann. Beide Unternehmen befassen sich seit Jahren mit dem Thema Energiewende. Darüber hinaus kooperieren sie bereits erfolgreich im Pilotprojekt zur Energiewende Enera.

Nur gemeinsam könnten Herausforderungen wie die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Aussteuerung von Energie erfolgreich gemeistert werden, erklärte der Geschäftsführer der Enercon GmbH, Hans-Dieter Kettwig. Mit der Kooperation „wird die Bewerbung um die Netzkonzession im Landkreis Aurich hinfällig, und Enercon kann sich voll auf die Bereitstellung innovativer Technologie und Anlagenkomponenten konzentrieren“, sagte Kettwig.

Olaf Lies mahnte, den „Weg der Erneuerbaren Energien weiterzugehen“, ein Vorreiter zu sein und später von den Vorteilen zu profitieren. Ziel müsse es auch sein, „die Akzeptanz bei den Menschen für erneuerbare Energien zu steigern. Wenn sie merken, dass es ihre Region voranbringt und Arbeitsplätze schafft, ist der wichtigste Schritt getan“, sagte Lies.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2042
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.