Stuttgart/Bremen - Der wegen Milliardenbetrugs verurteilte Ex-Baulöwe Jürgen Schneider muss erneut vor Gericht. Das Bonner Landgericht hat die Klage der Staatsanwaltschaft gegen den 79-Jährigen wegen gewerbsmäßigen Betrugs in sechs Fällen zugelassen. Ein Gerichtssprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht des Hessischen Rundfunks. Es handelt sich um Vorgänge aus den Jahren 2008 und 2009 mit einem Gesamtschaden von 108 000 Euro. In drei Fällen blieb es laut Anklage beim Versuch. Bei seiner spektakulären Milliardenpleite in den 1990er Jahren hatte Schneider auch Großbanken mit Immobilienprojekten hereingelegt.