Delmenhorst - Die Metropolregion Bremen-Oldenburg ist „auf einem guten Wege“. Das bescheinigt Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), der Region. In einer Studie stellte er am Mittwoch im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst Herausforderungen und Strategien für die Metropolregion vor.

Es finden sich laut Straubhaar „hervorragende Voraussetzungen“ für eine starke Region, die sich durch starke wettbewerbsfähige Cluster und eine hohe Lebensqualität auszeichne. Positiv bemerkt die Studie auch die wissenschaftliche Arbeit der hiesigen Universitäten und Institute. Diese „Potenziale sollten weiter genutzt werden“, so Straubhaar.

Dabei sei die Kooperation innerhalb der Region wichtig, um auch weiterhin in der Weltwirtschaft zu bestehen. Auch gegen ein räumliches Anwachsen spräche laut Straubhaar nichts. Dies ist derzeit jedoch nicht geplant. „Wir sind für weitere Partner offen, aber nach derzeitigem Stand gibt es keine weiteren Affinitäten“, sagte Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion.