Die Behandlung von Suchtkranken im Oldenburger Land soll in wenigen Jahren zentral in einer neuen Klinik in der Stadt Oldenburg erfolgen. Das haben der Chefarzt der Fachklinik Oldenburger Land der Diakonie, Dr. Wolfgang Schmidt, und der therapeutische Leiter Walter Behrens am Montag mitgeteilt. Bis zu 100 stationäre Betten sowie rund 30 Tagesklinikplätze sind für alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Personen im Neubau geplant. Die Standortsuche läuft derzeit.

Dafür werden die beiden Standorte der Fachkliniken Oldenburger Land in Oldenburg (Ofener Straße) und in Neerstedt (Gemeinde Dötlingen) in zwei bis drei Jahren aufgegeben. Auch die Fachklinik Moorkieker für Drogenabhängige mit Standorten in Kayhauserfeld (Ammerland) und Bardenfleth (Wesermarsch), betrieben von „Parlos“ (Gesellschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbands), soll in diese neue Klinik inte­griert werden, hieß es.

Die Betreiber folgen mit dem Konzept der Zentralisierung den Vorgaben der Deutschen Rentenversicherungsanstalt Oldenburg-Bremen, die die Rehabilitationsmaßnahmen finanziert.